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Bergarbeitersiedlungen

Die erste bekannte Siedlung der Rammelsberger Bergleute war das sogenannte Bergdorf. Archäologische Funde belegen, dass die Siedlung bereits im 10. Jahrhundert bestand. Heute deuten noch der Straßenname sowie die Fundamente der alten Bergdorfkirche St. Johannes auf die frühere Ansiedlung hin. Sie lag außerhalb der Stadtmauern des mittelalterlichen Goslars, nahe der damaligen Bergbauanlagen des Rammelsberges. Davon erhalten geblieben sind die Hügel der Abraumhalden. Darüber hinaus zeigt die Gestaltung des Geländes noch die frühere Nutzung der Wiesen als Weide- und Gartenland.

Im 14. Jahrhundert fiel der Bergbau in eine Krise und die Bewohner des Bergdorfs wanderten ab. Die wenigen Bergleute, die in Goslar geblieben waren, ließen sich im Frankenberger Viertel nieder, das sich in der Goslarer Oberstadt befindet. Durch die zweite Blüte des Rammelsberger Bergbaus im 15. Jahrhundert kamen weitere Bergleute und ihre Familien dazu und prägten das Leben in der Oberstadt. Sie wohnten recht beengt in kleinen Fachwerkhäusern mit Stall und Gartenzelle.

Im gesamten Harz befanden sich Siedlungen der Bergleute. Ohne Sie gäbe es heute die sieben Bergstädte des Oberharzes nicht, die mit ihrer besonderen Struktur und Architektur, wenn sie auch nicht den Welterbestatus besitzen, doch unter Denkmalschutz stehen.

Erforschen Sie Wohnen und Leben der Bergleute in Goslar auf einer Stadtführung.

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