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Bergbau

Im westlichen Harz erstreckt sich die größte und älteste Bergbauregion für Silber, Kupfer, Blei und Zink in Europa. Die Verwendung von Goslarer Kupfer ist archäometallurgisch seit der Bronzezeit nachgewiesen. Die Anfänge des Harzbergbaus lagen somit vor über 3000 Jahren am Rammelsberg.

Montanarchäologen finden aktuell Stollen und Schacht, Grubenlampe, Werkzeug, Schuhe, Wagen und Hufabdruck – Spuren des Arbeitsalltags im Hochmittelalter. Der Rammelsberg war als einziges Bergwerk der Welt über tausend Jahre dauerhaft in Betrieb.

Mehrere Oberharzer Bergwerke aus dem 16. bis 19. Jahrhundert sind Bestandteil im UNESCO-Welterbe: die Grube Samson in St. Andreasberg, die Schächte Ottiliae und Kaiser Wilhelm II. in Clausthal-Zellerfeld, Ernst-August- und 19-Lachterstollen in Wildemann sowie Knesebeck in Bad Grund. Von zahllosen weiteren Gruben blieben oft nur Relikte in der Landschaft – Halde, Schachtpinge oder Radstube.

Am besten lässt sich das Kulturerbe der Bergbaurelikte in den Museen oder bei einer geführten Tour erkunden.

Grafik UNESCO