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Willkommen auf dem Blog der Stiftung Welterbe im Harz.

Unser Blog lädt Sie ein, einen Blick hinter die Kulissen des Stiftungsalltags, hinein in verschiedenste Orte des Welterbes zu werfen: Wir stellen Ihnen das Welterbe im Harz vor - die Bergwerke, Sakralbauten, Siedlungen, Kulturlandschaften, technische Meisterwerke, Profanbauten und Herrschaftsgebäude verteilt auf einer Fläche von 220 Quadratkilometern. Wir erzählen die Geschichte hinter den Geschichten, zeigen, wer sie macht und welche Themen, Fragen und Gedanken uns in unserer Arbeit beschäftigen. Viel Vergnügen beim Lesen!

 

 

Ideenwettbewerb im Oberharz

Avatar of Katharina Fuhrhop Katharina Fuhrhop - 01. Februar 2019 - TRAFO-Projekt Harz|Museen|Welterbe – Weltkultur transformiert eine Region

Bilder: HAWK Hildesheim

Zum Abschluss des Projektes Glück Auf 2.0, einer Kooperation zwischen der Stiftung Welterbe Harz und der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim, fand am Dienstag, den 22. Januar 2019 in Clausthal-Zellerfeld ein Ideenwettbewerb statt. Hier hatten die Studierenden des Advertising Designs und der Innenarchitektur Gelegenheit, ihre in Arbeitsgruppen entwickelten Ideen der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Ausgangspunkt der studentischen Arbeiten waren die im Jahr 2018 partizipativ erarbeiteten Museumsentwicklungskonzepte für vier Oberharzer Museen & Besucherbergwerks im TRAFO-Projekt. So wurde den Museen unter anderem bereits 2018 eine zu geringe Bekanntheit attestiert und verstärkte Marketingmaßnahmen empfohlen.

Ziel der Kooperation sollte es demnach sein, die Einrichtungen für Besucher*innen überregional besser wahrnehmbar zu machen und sie auch vor Ort einladender zu gestalten. Zusätzliche Schwierigkeit: Die entwickelten Ideen sollten für alle vier Einrichtungen im UNESCO Welterbegebiet Oberharzer Wasserwirtschaft gleichermaßen nutz- und anwendbar sein, die Orte miteinander verbinden und dabei ihre Besonderheiten mit einbeziehen.

Es wurden insgesamt vier Ideen entwickelt, die am Dienstag von einer Fachjury, bestehend aus Vertreter*innen der vier Standorte sowie Mitarbeiterinnen von TRAFO-Projekt und -Programm, bewertet wurden. Das Ergebnis: Obwohl alle Arbeiten spannende und gut durchdachte Ansätze verfolgten, stachen zwei Ideen besonders hervor.

Den zweiten Platz machte mit einer Prämierung von 300 Euro das Bachelor-Studentenduo Niklas Magerkord und Do Khai Tran mit ihrem innovativen Marketingkonzept „Schicht im Schacht“. Unter der Prämisse „Bergbau, der zu Ihnen kommt“ gestalteten die Studenten einen Fahrstuhl konzeptionell zu einem bergbaulichen Förderkorbs um, der den Harzer Bergbau abenteuerlich und werbewirksam in die Alltagswelt von Kaufhauskund*innen hineinbringt.   

Der ersten Platz, der mit 1200 Euro prämiert wurde, ging an die Master-Studentinnen Manuela Bust, Christina Kappenberg, Ester von Kiedrowski und Farina Lichtenstein mit ihrem Architektur- und Marketingkonzept „Eintauchen“. Die umfassende Konzept beinhaltet eine einladende architektonische Neugestaltung der Museumseingänge in Form eines stilisierten Stollengangs, einen angeschlossenen Sitzbereich sowie ein daran angelehntes Marketingkonzept mit Plakaten, Stickern, Raumelementen und Facebook- und Instagram-Profilen.

Weitere, im Projekt entstandene Arbeiten sind der „Type Pavillion“, ein modern und funktional gestalteter Eingangsraum für alle vier Museen sowie der „Abenteuer-Tunnel“, ein gemütlicher Aufenthaltsbereich in Form eines Bergwerksstollens.

Ideenskizzen und Modelle der Studierenden sind bis zum 1. März 2019 im Oberharzer Bergwerksmuseum zu sehen.


Das Projekt „Glück Auf 2.0“ fand im Rahmen des TRAFO-Projektes „Harz | Museen | Welterbe – Weltkultur transformiert eine Region“ statt und wurde gefördert in »TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel«, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

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Grafik UNESCO