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Bergwerke, Sakralbauten, Siedlungen, Kulturlandschaften, technische Meisterwerke, Profanbauten und Herrschaftsgebäude beinhaltet das 220 Quadratkilometer umfassende riesige Welterbe. Was passiert hier? Wer steckt dahinter? Unser Blog lädt Sie ein, einen Blick hinter die Kulissen des Stiftungsalltags, hinein in verschiedenste Orte des Welterbes zu riskieren. Er erzählt die Geschichte hinter den Geschichten, zeigt, wer sie macht und welche Themen, Fragen und Gedanken uns in unserer Arbeit beschäftigen.

Willkommen auf dem Blog der Welterbestiftung im Harz.

Neuer Glanz für alten Schacht

Avatar of Dana Kresse Dana Kresse - 16. Mai 2017 - Orte und Objekte, Aktuell

Über 140 Jahre steht das Fördergerüst des Ottiliae-Schachts bereits im heutigen Clausthal-Zellerfeld und markiert damit eine technische Innovation in der Montangeschichte des Harzes. Zuvor aus Holz errichtete Fördergerüste waren in ihrer Haltbarkeit begrenzt, so dass die Idee entstand, künftige Gerüste aus Stahl zu bauen, um auch weiterhin Silber-, Blei- und Zinkerze zu fördern. Bis in die späten 1920er Jahre war dies die zentrale Förderanlage für die Clausthaler Bergwerke und ist heute Welterbedenkmal.

Dieses älteste erhaltene Fördergerüst Europas zeigte nun in den letzten Jahren Spuren des mittlerweile hohen Alters und bedurfte einer Sanierung. Neben dem Bund, dem Land Niedersachsen, der EU und Eigenmitteln der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld sowie der UNESCO-Stiftung Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft erhielt diese Maßnahme Unterstützung von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die private Stiftung überreichte eine Spende in Höhe von Euro 20.000, die dank der Lotterie Glücksspirale möglich wurde.

Um die Fortschritte zu demonstrieren, folgten am 11. Mai 2017 Martina Wolff vom Ortskuratorium Hannover und Herbert John von Lotto Niedersachsen der Einladung zur Stippvisite des Direktors der UNESCO-Stiftung Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft, Gerhard Lenz. Die Protagonisten erwartete eine interessante Baustellenbesichtigung und ein Bericht über die bisherigen Maßnahmen sowie die Mitteilung, dass in etwa einem Monat das Gerüsten fallen wird.

Dana Kresse

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