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TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel

 

Das TRAFO-Programm ist eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, die von 2016 bis 2023 Regionen dabei unterstützt, ihre Kulturorte und ihr Kulturangebot dauerhaft zu stärken und sie bei den ersten Schritten in Richtung Zukunft begleitet.


In den bisher beteiligten Regionen Oderbruch, Südniedersachsen, Saarpfalz und Schwäbische Alb werden Modelle und Herangehensweisen erprobt, kleine Einrichtungen im ländlichen Raum attraktiver und zukunftsfähig zu machen. Eine der wesentlichen Fragen lautet hierbei: Und wie können sich Kulturinstitutionen vor Ort für neue Aufgaben, Inhalte und Kooperationen öffnen?


Die Beantwortung dieser Frage geschieht in Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern, Schulen, Vereinen und Firmen vor Ort, die als Experten ihrer Region mitentscheiden, was sie von ihren Kultureinrichtungen erwarten und was dort in Zukunft geschehen soll.  


Mehr Informationen zu allen laufenden TRAFO-Projekten in Deutschland finden Sie auf der TRAFO-Homepage.

 

 

TRAFO IM OBERHARZ: HARZ|MUSEEN|WELTERBE

 

Mit Hilfe des Programms TRAFO: HARZ|MUSEEN|WELTERBE - WELTKULTUR TRANSFORMIERT EINE REGION sollen von 2016 bis 2019 vier ausgewählte Kultureinrichtungen in der Welterberegion Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft unterstützt und gemeinsam mit der Bevölkerung vor Ort weiterentwickelt werden.


Im Mittelpunkt des Oberharzer TRAFO-Projektes stehen das Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld als größte der vier Einrichtungen und Sitz des Projektbüros sowie die Besucherbergwerke Grube Samson in St. Andreasberg, der 19-Lachter-Stollen in Wildemann und die Schachtanlage Knesebeck in Bad Grund. 


Dabei sollen nicht nur Ausstellungselemente aktualisiert, sondern vor allem neue Formate entwickelt werden, wie der Harzer Bergbau, seine Geschichte und das daraus hervorgegangene Weltkulturerbe  Oberharzer Wasserwirtschaft (Welterbe-Ernennung 2010) zeitgemäß und nachhaltig vermittelt werden können.


Da ein Museum der Zukunft mehr sein soll als ein Ort der Geschichtsvermittlung, ist es wichtig, dass die Menschen vor Ort zu Wort kommen und die Chance haben sich einzubringen. Es sollen Ideen und Wünsche ausgetauscht, bestehende Missstände benannt, Verbesserungen vorgeschlagen und aktiv mitgestaltet werden.


Allen Bewohnerinnen und Bewohnern des Oberharzes soll im Rahmen von Beteiligungsworkshops und Schulprojekten die Möglichkeit gegeben werden, an Ihren Museen und Besucherbergwerken mitzuarbeiten und eine der wohl wichtigsten Fragen der Museumsarbeit zu beantworten: Was hat das Alles mit mir und meinem Leben heute zu tun? 


Aktuelle Informationen zum Projektstand und zu geplanten Beteiligungsworkshops finden Sie im Blog und im Veranstaltungskalender der Stiftung Welterbe Harz.

 

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Grafik UNESCO