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World Heritage Journeys in the European Union

Warum hängen 300 Rammelsberger Grubenhelme auf dem Marktplatz von Goslar?

Seit dem 13. September 2018 ist die Welterbestätte „Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft“ zusammen mit weiteren namhaften europäischen UNESCO-Welterbestätten Teil einer internationalen Multimedia-Kampagne: „World Heritage Journeys in the European Union“ heißt das Projekt, das die UNESCO gemeinsam mit dem Medienpartner National Geographic Travel und den jeweiligen Welterbestätten umgesetzt hat. Die Kampagne, die von der EU-Kommission unterstützt wird, richtet sich an US-amerikanische und chinesische Gäste.

Von den 350 Welterbestätten innerhalb der Europäischen Union wurden 34 für die Kampagne ausgewählt, darunter fünf aus Deutschland: die Römerbauten Dom und Liebfrauenkirche in Trier, die ehemalige Zeche Zollverein in Essen, die Schlösser und Gärten in Potsdam, das Obere Mittelrheintal sowie die Altstadt von Goslar und das Industriedenkmal Erzbergwerk Rammelsberg.

Mit seinem Stollensystem im Rammelsberg steht Goslar in der Rubrik „Underground“ neben weiteren Untertage-Anlagen wie den Weinkellern in der Champagne und den ehemaligen Bergwerken in Schweden, Polen, Ungarn, Frankreich und Belgien. Die Reise durch das Europäische Welterbe greift außerdem die Themen „Ancient“ (Antike), „Romantic“ (Romantisch), „Royal“ (Königlich) auf. Die ausgewählten Welterbestätten aus 19 Ländern präsentieren sich mit ihren wichtigsten „Attractions, Experiences and Stories“.

Die Bedeutung der Altstadt von Goslar ebenso wie jene des Erzbergwerks Rammelsberg unterstrich die UNESCO bereits 1992 dadurch, dass sie beide auf die Liste des Weltkulturerbes setzte. Seit 2010 zählt die Oberharzer Wasserwirtschaft ebenfalls zum Welterbe im Harz.

Mathias Derlin - Geschäftsführer der Goslar Marketing Gesellschaft - und Gerhard Lenz - Geschäftsführer Weltkulturerbe Rammelsberg und Direktor Stiftung Welterbe im Harz - heißen die zukünftigen Gäste aus China und den USA herzlich willkommen.
Grafik UNESCO