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Die letzten Neuigkeiten im Überblick:

Schachtanlage Knesebeck © Stiftung Welterbe im Harz, Foto Sobotta

Die Schachtanlage Knesebeck ist Teil mehrerer Veranstaltungen im Rahmen der Feierlichkeiten zu 500 Jahre Bergfreiheit in Bad Grund. 

Herzog Heinrich der Jüngere verlieh am 16. Juni 1524 dem Ort Grund, welcher später zu Bad Grund wurde, die Bergfreiheit und erließ noch am selben Tag eine Bergordnung. Aus diesem Anlass gibt es 2024 zahlreiche besondere Veranstaltungen und Attraktionen. Einer der Veranstaltungsorte ist die Schachtanlage Knesebeck, wo es unterem anderem am 1. Mai ein großes Schachtfest geben wird. Am Achenbach-Schacht, dem ehemaligen Hauptförderschacht des ehemaligen Erzbergwerks Grund, wird es durch die Stiftung Welterbe im Harz eine besondere Führung geben. Anmelden kann man sich beim Oberharzer Bergwerksmuseum.  

Zu den Veranstaltungen rund um das Jubiläum gelangen Sie hier.

Glückauf und viel Vergnügen!

 

Ausstellung Peter Scheuch © Zinnfigurenmuseum Goslar

Aufgrund der hohen Nachfrage wird die Ausstellung "Peter Scheuch - Im Rahmen der Kunst" noch bis Ende Mai im Zinnfigurenmuseum zu sehen sein. 

Peter Scheuch beeindruckt mit einem außergewöhnlichen Lebenswerk. Mehr als 40 Jahre Arbeit sind in das Hobby eingeflossen. Seine Lehre und seine langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet lassen sich mit der eines Restaurators vergleichen.

Peter Scheuch schätzt die Arbeiten des deutschen Künstlers Carl Spitzweg (1808 – 1885). Viele Motive lassen sich daher auch in der Ausstellung finden. Seine Interpretationen dieser Werke sind eine besondere Art der Anerkennung des Künstlers. In den Werken von Carl Spitzweg lassen sich oft Egozentriker und Sonderlinge finden, die den Künstler als Chronist und Satiriker berühmt gemacht haben.

Es lassen sich nicht nur Motive von Spitzweg in den goldenen Rahmen finden, sondern auch nachgestellte Szenen aus dem Leben von Friedrich II. (1712 – 1786). Peter Scheuch ist besonders fasziniert von dem preußischen König und hat sich ganz dem persönlichen Studium des Lebens von Friedrich dem Großen verschrieben, der als wichtiger Vertreter des aufgeklärten Absolutismus galt.

 

 

Das Welterbe im Harz wünscht allen Besucher:innen, Kooperationspartner:innen und Freundinnen und Freunden des Welterbes schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Mit diesem Videogruß mit Ausschnitten aus den diesjährigen Weihnachtsmärkten am Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld, am Kloster Walkenried und am Weihnachtlichen Rammelsberg in Goslar bedanken wir uns herzlichst für das zurückliegende Jahr.

Mehr zum Welterbe im Harz gibt es hier zu entdecken: www.welterbeimharz.de

Bildmaterial Walkenried: Adventskonzert © Martin Diedrich; Weihnachtsmarkt Walkenried © Wir Walkenrieder e. V., M. Helbing Restliches Material: © Stiftung Welterbe im Harz

 

 

Das Welterbe mit der App erkunden © Stiftung Welterbe im Harz, Foto: Sobotta

Wer im Herbst gerne draußen durch die bunt gefärbten Blätter spaziert, dabei aber auch etwas über die Geschichte der beeindruckenden, von Menschenhand geschaffenen Kulturlandschaft in und um den Oberharz erfahren möchte, dem steht seit diesem Sommer die neue Welterbe im Harz App zur Verfügung.

Eine freundliche Stimme navigiert entlang spannender Routen, Audioguides vermitteln wissenswerte Facts über die einzigartigen Errungenschaften der Menschen im Welterbe im Harz.

Bis zum 31. Dezember 2023 können Entdecker:innen in der Welterbe-App an einem Gewinnspiel  teilnehmen.

Voraussetzung ist das Abzeichen des „Welterbe-Kenners“. Dieses können Nutzer:innen der Welterbe im Harz App durch eine Challenge erreichen, indem sie zehn vorgegebene Ausflugsziele im UNESCO-Welterbe im Harz besuchen. Die Auszeichnung wird per Mail von Outdoor Active an das jeweilige Nutzerkonto zugeschickt.

Teilnehmer:innen des Gewinnspiels können bis zum 31. Dezember 2023 die Bestätigungsmail an marketing@welterbeimharz.de senden. Unter den Einsendungen werden drei Gewinnerpakete verlost.

 

 

„MachMit! - Wir für´s Klima“ hieß es am 29. und 30. September 2023 im MachMit!-Haus und auf dem Marktplatz in Goslar. Bei einem Nachhaltigkeitsquiz konnte man an einem Gewinnspiel teilnehmen und Tickets für Führungen im Welterbe im Harz gewinnen.
Folgende Losnummern wurden nun gezogen: 09, 17, 22, 25, 28 und 101
Mit einem Foto der Losnummern bis zum 16.10.2023 unter marketing@welterbeimharz.de melden.

 

 

Kirchenruine Kloster Walkenried © Stiftung Welterbe im Harz, Foto: A. Behnk

Begleiten Sie uns auf einem geführten Spaziergang auf dem Kloster-Erkenntnisweg innerhalb des mittelalterlichen Klosterbezirks. Entdecken Sie die gotische Klosteranlage mit der beeindruckenden Kirchenruine und der vollständig erhaltenen Klausur sowie wichtige historische Gebäude aus nach-klösterlicher Zeit. Erfahren Sie mehr über Architektur und Geschichte der alten Drostei, des Hospitals, des Torhaus oder des herzoglichen Jagdschlosses. Weitere spannende Stationen der Ortsgeschichte erwarten Sie. Startpunkt des Rundgangs ist das Bronzemodell der Klosteranlage auf dem Klostervorplatz.


Die Führung dauert ungefähr 1,25 Stunden und kostet 10 € bzw. 8 € ermäßigt. Der anschließende Besuch des ZisterzienserMuseums ist im Preis inbegriffen. Eine Voranmeldung beim Besucherservice spätestens einen Tag vorher ist erforderlich: info@kloster-walkenried.de / 05525 9599064

Termine: 30. Juni-2. Juli, 7.-9. Juli, 14.-16. Juli, 21.-23. Juli, 28.-30. Juli, 4.-6. August, 11.-13. August, 18.-20. August, 25.-27. August, 1.-3. September, 8.-10. September, 15.-17. September, jeweils um 11 Uhr

 

Welterbe-Infobox in Braunlage © Stiftung Welterbe im Harz

Die Welterbe-Infobox hat in Braunlage ihr aktuelles Ziel gefunden!

Die Kolleginnen und Kollegen aus der Oberharzer Wasserwirtschaft haben sie Ende Mai in Braunlage aufgebaut.

Die Welterbe-Infobox steht bis Ende Juni auf der "Neuen Mitte" in Braunlage und ist täglich von 10 bis 17 Uhr für Besucher:innen geöffnet.

Kolloqium am Rammelsberg © Weltkulturerbe Rammelsberg / Sobotta

Das Erzbergwerk Rammelsberg ist ein Ort von herausragender montangeschichtlicher Bedeutung. Mit seiner über tausendjährigen Geschichte des Bergbaus zeugt der Rammelsberg von der Entwicklung des Erzabbaus und der Erzverarbeitung, die nicht nur für die Stadt Goslar und den Harz, sondern auch weit darüber hinaus eine kulturelle, wirtschaftliche und soziale Wirkung hatte. Seit 1992 ist die Anlage Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Es reiht sich ein in eine Reihe weiterer montaner Welterbestätten in Deutschland, Europa und weltweit, die alle vor ähnlichen Herausforderungen stehen: Wie lässt sich ein baulich komplexes industrielles Erbe mittel- und langfristig bewahren, wenn es seine ursprüngliche ökonomische Funktion eingebüßt hat? Wie kann die facettenreiche Geschichte dieser Orte ganzheitlich vermittelt werden?
Die klassischen Forschungs- und Dokumentationsansätze der Geschichtsforschung, der Bauforschung und der Denkmalpflege kommen angesichts der räumlichen und historischen Komplexität und des Umfangs der montanindustriellen Denkmale an ihre Grenzen. Diese Objekte historisch wie räumlich zu erfassen und ihre Entwicklungen anschaulich zu machen, bieten sich diverse Techniken der Digitalisierung an. Das Kolloquium möchte den interdisziplinären Austausch zwischen Geistes- und Kulturwissenschaft, Denkmalpflege, Geodäsie und Informatik fördern und darstellen, wie sich Kompetenzen der unterschiedlichen Fächer nicht nur ergänzen, sondern zu neuen Ansätzen der Forschung, Vermittlung und Erhaltung in der Praxis führen können.

Veranstaltungsort: Weltkulturerbe Rammelsberg Museum & Besucherbergwerk, Bergtal 19, 38640 Goslar
Bitte melden Sie sich bis zum 6. April über folgende Adresse an: kolloquium@bauwerkserhaltung.tu-braunschweig.de.
Für die Teilnahme wird ein Unkostenbeitrag von 75 € erhoben.


Am ersten Tag des Kolloquiums besteht die Möglichkeit, eigene Forschungs- und Vermittlungsprojekte zum Themenfeld Digitalisierung und kulturelles Erbe in einem Workshop zu präsentieren (max. 5 Minuten). Bitte senden Sie bis zum 31. März ein Exposé (max. eine Seite) an ulrich.knufinke@nld.niedersachsen.de.

Das aktualisierte Programm finden Sie unter: www.bauwerkserhaltung.tu-braunschweig.de.

Matinee NS Zwangsarbeit26022023 © Weltkulturerbe Rammelsberg

Seit 1. Oktober 2021 führen das Weltkulturerbe Erzbergwerk Rammelsberg und das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege mit seiner Arbeitsstelle Montanarchäologie das historisch-archäologische Vorhaben: „Räume der Unterdrückung: Neue geschichtswissenschaftliche und archäologische Forschungen zur Zwangsarbeit am Erzbergwerk Rammelsberg im Harz“ durch, welches von der Friede Springer Stiftung gefördert wird. In den 1990er Jahren wurde das Thema der NS-Zwangsarbeit am Erzbergwerk Rammelsberg in einem umfangreichen Oral History-Projekt mit ehemaligen Zwangsarbeiter:innen aus der Ukraine aufgearbeitet. Die Interviews mit den Zeitzeug:innen geben einen erschütternden Einblick in das Leid dieser Menschen, die vor 80 Jahren Opfer einer brutalen Politik des NS-Regimes wurden.

Aktuell werden in dem laufenden Forschungsprojekt mit Methoden der Archäologie und der Geschichtswissenschaft die ehemaligen Standorte der Barackenlager untersucht, in denen die Zwangsarbeiter:innen nach Herkunft und Geschlecht getrennt untergebracht waren. Die Überreste im Boden existieren weiterhin als stumme Zeugen einer Gewaltherrschaft, in der Menschen im Auftrag des Bergwerks und in unmittelbarer Nachbarschaft zur deutschen Bevölkerung härtester Arbeit, Demütigung, Misshandlung und Hunger ausgesetzt waren. Bei der Sonntags-Matinee am 26. Februar 2023 stellten Dr. Katharina Malek-Custodis und Dr. Johannes Großewinkelmann Fragen nach dem Handeln der Täter. Täter waren die Verwalter des Barackenlagers, der Bergwerksdirektor, der Vorgesetzte, der Werksschutzmann oder die Werksfürsorgerin. Menschen, die direkt oder indirekt über das Leben der Zwangsarbeiter*innen bestimmten. Schwerpunktmäßig werden dabei die Ergebnisse der Untersuchungen des Männerlagers vorgestellt. Welche Anweisungen dieser Täter können in den Verwaltungsakten aus dieser Zeit gefunden werden und was sagen die archäologischen Ergebnisse dazu? Gibt es Hinweise, die zeigen, dass beispielsweise die räumlichen und hygienischen Verhältnisse in den Barackenlagern perfide Mittel waren, um die Zwangsarbeiter*innen zu unterdrücken, zu demütigen, zu bestrafen?

Zum Video beim Denkmalatlas: NS-Zwangsarbeit am Erzbergwerk Rammelsberg: Aktuelle Forschungen - Denkmalatlas und Objektportal des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege (niedersachsen.de)

Zum Youtube-Kanal der Stiftung. dem Ursprung des Videos: Welterbe im Harz - YouTube 

https://www.rammelsberg.de

https://www.altbergbau3D.de

KONTAKT

Für sämtliche Besuchsanfragen wenden Sie sich bitte direkt an die jeweilige museale Einrichtungen im Welterbe. Die Kontaktdaten finden Sie auf den jeweiligen Einzelseiten. Bei allen weiteren Anliegen können Sie sich gerne an die Stiftung wenden.

Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz
Bergtal 19
38640 Goslar
Tel: 05321-750114
Fax: 05321-750130
info(at)welterbeimharz.de

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