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Die letzten Neuigkeiten im Überblick:

Der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies besuchte am Mittwoch, 5. August, das UNESCO-Welterbe im Harz. Im Rahmen seines Besuchs kündigte er an, dass das Land Niedersachsen vorbehaltlich der Zustimmung des Landtags zum Haushalt seine jährliche Förderung der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz ab 2027 um 122.000 Euro erhöhen wird.

Nach einer Einführung im Welterbe-Infozentrum Clausthal-Zellerfeld durch die Direktorinnen Lea Dirks und Morea Deden besichtigte der Ministerpräsident – ausgestattet mit Helm und Stiefeln – die Runde Rosenhöfer Radstube. Das untertägige Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert ist Teil der Oberharzer Wasserwirtschaft und damit Bestandteil des UNESCO-Welterbes „Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft“.

Beeindruckt zeigte sich Olaf Lies von den imposanten Ausmaßen der historischen Anlage sowie von dem großen Engagement, mit dem die Welterbestätte erhalten, erforscht und vermittelt wird. Er dankte den Verantwortlichen der Stiftung ausdrücklich für ihre Arbeit und verband dies mit einer erfreulichen Nachricht: Die jährlichen Zuwendungen des Landes Niedersachsen an die Stiftung soll ab 2027 um 122.000 Euro erhöht werden.

„Die Erhöhung der Landesförderung stärkt unsere Arbeit nachhaltig. Sie ermöglicht es uns, das Welterbe nicht nur zu bewahren, sondern seine Bedeutung als international sichtbares Aushängeschild Niedersachsens weiter auszubauen. Davon profitieren Kultur, Bildung, Tourismus und die gesamte Region“, erklären die Verantwortlichen der Stiftung. „Die angekündigte Erhöhung der Landesmittel gibt uns Planungssicherheit und ist zugleich ein deutliches Bekenntnis des Landes zum UNESCO-Welterbe im Harz.“

Mit seinem Besuch würdigte Ministerpräsident Olaf Lies die herausragende Bedeutung des UNESCO-Welterbes im Harz als Kulturdenkmal von internationalem Rang. Die angekündigte Erhöhung der Landesförderung unterstreicht zugleich die Bedeutung der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz für den langfristigen Erhalt, die wissenschaftliche Erforschung, die Vermittlung und die zukunftsorientierte Weiterentwicklung dieses außergewöhnlichen Welterbes.

Gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Alexander Saade (SPD) und Christoph Willeke (SPD) sowie Dr. Jobst Graf von Wintzingerode, Leiter des Referats Denkmalpflege und Schutz von Kulturgut im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, wurde Minister Mohrs von der kommissarischen Stiftungsdirektion Lea Dirks und Morea Deden in Clausthal-Zellerfeld begrüßt. 

Dort stellte die Stiftung im Welterbe-Infozentrum ihre Aufgaben und Projekte vor: Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit besteht darin, die zahlreichen Bestandteile des UNESCO-Welterbes im Harz als zusammenhängende Welterbestätte sichtbar und erlebbar zu machen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Vermittlung des Welterbes, seine Inwertsetzung sowie die Stärkung seiner öffentlichen Wahrnehmung. Darüber hinaus entwickelt die Stiftung gemeinsam mit ihren Partnern Projekte, die den außergewöhnlichen Wert des Welterbes erlebbar machen und seine langfristige Sicherung unterstützen. 

Im Anschluss erhielt Minister Mohrs bei einer Besichtigung zweier Welterbeorte einen unmittelbaren Eindruck von der Einzigartigkeit der Welterbestätte.

In der Grube Thurm Rosenhof in Clausthal-Zellerfeld wurden die unterirdischen Zeugnisse der Oberharzer Wasserwirtschaft aus nächster Nähe erlebbar. Ausgestattet mit Wathose, Helm und Grubenlampe führte der Weg durch die Altensegener Rösche bis in die runde Rosenhöfer Radstube. Am Ottiliae-Schacht standen mit dem erhaltenen Fördergerüst von 1876 und der funktionstüchtigen Fördermaschine bedeutende Zeugnisse der Industrie- und Kulturgeschichte des Harzer Bergbaus im Mittelpunkt.

„Das Engagement, die Vielzahl an Stätten und Orten – und vor allem die Dimension des Ganzen – wird erst vor Ort wirklich greifbar. Man muss es selbst erleben, um die Größe und Vielfalt dieses Welterbes zu begreifen“, so Minister Falko Mohrs.

Der Besuch machte deutlich: Der Erhalt und die Weiterentwicklung des UNESCO-Welterbes Harz sind eine gemeinsame Aufgabe und Verantwortung. Nur im Zusammenspiel von Stiftung, Politik und den zahlreichen Partnern und Menschen vor Ort kann dieser besondere Schatz bewahrt, vermittelt und für kommende Generationen weiterentwickelt werden. Die Stiftung begrüßt die Wertschätzung und Unterstützung durch das Land Niedersachsen, die eine wichtige Grundlage dafür bilden, diesen Auftrag auch künftig erfolgreich weiterzuführen.

Am ersten Augustwochenende verwandelt sich die Goslarer Altstadt erneut in eine lebendige Open-Air-Galerie: Der Kunsthandwerkermarkt lädt am 1. und 2. August 2026 zum Entdecken, Staunen und Mitmachen ein. Rund 130 Kunsthandwerker aus ganz Deutschland und der Region präsentieren ihre liebevoll gefertigten Unikate – von Keramik, Schmuck und Glasarbeiten über Holzkunst und Textildesign bis hin zu modernen Interpretationen traditioneller Handwerkstechniken.

Viele Aussteller arbeiten direkt vor Ort und geben Einblicke in ihre kreative Praxis. Neben vertrauten Kunsthandwerkern, die dem Markt seit Jahren seinen besonderen Charakter verleihen, sorgen neue Teilnehmer und besondere Aktionen für frische Eindrücke: Eine Theatermalerin zeigt ihre Werke und arbeitet live, eine regionale Stickerei personalisiert selbst genähte Produkte, und ein breites Angebot an Kristallen und Heilsteinen ergänzt das Sortiment.

Marktbereiche in der Altstadt
Der Kunsthandwerkermarkt erstreckt sich über die bekannten Zonen der Innenstadt:
Jakobikirchhof, Schuhhof, Marktplatz, Marktkirchhof, Gemeindehof/Klapperhagen, Großes Heiliges Kreuz und Brunnengarten.

Rahmenprogramm für Familien und Kunstfreunde
Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Am Samstag trifft ein traditionelles Jahrmarktrad auf moderne Artistik: Beim „Glücksrad der Artistik“ bestimmt zwischen 12:00 und 17:30 Uhr der Zufall die Reihenfolge kleiner Kunststücke – Magie, Jonglage, Fingerfertigkeit und überraschende Verwandlungen sorgen bei Groß und Klein für staunende Gesichter. Ein besonderes Highlight folgt am Sonntag ab 12:00 Uhr vor dem Atrium des historischen Rathauses: Beim Show Painting erhält ein Walk‑Act live ein kunstvolles Bodypainting und präsentiert das Ergebnis ab 13:30 Uhr in allen Künstlerzonen. Zwischen 13:00 und 17:00 Uhr bietet das Mönchehaus Museum auf dem Schuhhof eine Kreativ‑Station für Kinder an. Dort können sie ihre eigenen Kaiserringe basteln – eine perfekte Erinnerung an den Besuch.

Öffnungszeiten & Eintritt
Der Kunsthandwerkermarkt ist am Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist wie gewohnt frei.

Herausgeber: GOSLAR marketing gmbh
Geschäftsführerin: Marina Vetter (V.i.S.d.P.)
Ansprechpartner Presse: Sophie Hentzsch
Anschrift: Markt 1 – 38640 Goslar
Telefon: 0 53 21 / 78 06 53
E-Mail: sophie.hentzsch@goslar.de
Internet: www.meingoslar.de

Bus-Erlebnistour durch die Oberharzer Wasserwirtschaft

Vorverkauf der Tickets in der Urlaubswelt Harz gestartet

Welterbetags am Sonntag, den 7. Juni 2026, bieten die Tourist-Informationen Oberharz gemeinsam mit der Stiftung Welterbe im Harz eine ganztägige Bus-Erlebnistour durch die einzigartige Kulturlandschaft der Oberharzer Wasserwirtschaft an. Die Rundtour ermöglicht an verschiedenen Stationen einen umfassenden Einblick in eines der bedeutendsten montanhistorischen Systeme Europas, das seit 2010 zum UNESCO-Welterbe gehört. Der Ticketvorverkauf in der Urlaubswelt Harz/Tourist-Information Clausthal-Zellerfeld ist gestartet. 

Startpunkt für die Bustour am Welterbetag ist das Welterbe-Infozentrum in Clausthal-Zellerfeld, das einen Einblick in das Wasserwirtschaftssystem im Oberharz sowie der gesamten Welterbestätte, die sich von Goslar bis nach Walkenried erstrecket, ermöglicht. Von dort aus geht es mit dem Bus zu bedeutenden Stationen des historischen Systems mit Gruben, Stollen, Teichen und Wasserläufen, die bis heute die Landschaft prägen. 

Während der gesamten Tour vermitteln fachkundige Guides die historischen, technischen Hintergründe, zudem erläutern sie die heutige Bedeutung. Kurze Wege und imposante Einblicke machen die Anlagen am Welterbetag erlebbar:

Die Hirschler-Pfauenteichkaskade zeigt bei einem kleinen Rundgang eindrucksvoll über Tage das Zusammenspiel von Teichen und Gräben. Hier wird deutlich, wie Wasser gezielt gesteuert wurde. Die Anlage diente der Energieversorgung des Bergbaus…

Der Preis für die Teilnahme an der Bustour beträgt 59,00 Euro für Erwachsene und ermäßigt 55,00 Euro. Als ermäßigt gelten Senioren, Schüler und Studenten jeweils mit Ausweis. Im Preis enthalten sind Bus- und Bahnfahrten, Eintritte, die Reisebegleitung durch die Guides sowie ein Lunchpaket und Kaffee und Kuchen am 19-Lachter-Stollen.

Die Plätze sind begrenzt. Der Kartenkauf ist ab sofort in der Urlaubswelt Harz/Tourist-Information Clausthal-Zellerfeld, Adolph-Roemer-Straße 20, in Clausthal-Zellerfeld gestartet. Buchungen sind zudem per E-Mail an info@oberharz.de oder telefonisch unter 05323 81024 möglich. Die Anmeldung ist bis 2. Juni notwendig. Eine kurzfristige Teilnahme an der Tour ist nur bei Restplätzen im Bus möglich.

Die vollständige Pressemitteilung als Download.

Morea Deden und Lea Dirks, seit 1. Januar 2026 die neue Führungsspitze in der Stiftungsdirektion, erläuterten kurz ihre Ziele, ehe sie an Dr. Manuela Armenat, stellvertretende Direktorin der Stiftung Welterbe im Harz und Moderatorin des Treffens, übergaben.

„Was bewegt die Museen im Welterbe im Harz aktuell?“ war die einleitende Frage zu einem intensiven Gedankenaustausch, dem Berichte aus den Welterbe-Einrichtungen folgten und gemeinsame Themen, Herausforderungen und Beobachtungen miteinander ausgetauscht wurden. Aus der Stiftung Welterbe im Harz heraus gab es einen aktuellen Sachstand und Entwicklungen verbunden mit einem Rückblick auf 2025 und einem Ausblick auf 2026. Zum Welterbe-Management gab es einen Sachstand zum Managementplan und den Zeitplan für die Neuausrichtung und Umstrukturierung des Welterbe im Harz.

Auch das Welterbe-Marketing soll in 2026 in Sachen Kommunikation und Außenwirkung wieder sichtbarer werden. Dazu wurden Aktionen und Beteiligungsmöglichkeiten für die einzelnen Museen wie zum Beispiel beim Tag der Niedersachsen in Braunschweig. Das gilt insbesondere auch für den Welterbetag am Sonntag, 7. Juni 2026. Für den Tag plant man derzeit zusammen mit der Tourist-Information Oberharz eine Busbereisung einzelner Museen und hat dafür auch den Knesebeckschacht in Betracht gezogen.

Dr. Manuela Armenat gab auch noch einen Ausblick ins Netzwerk und erläuterte nächste Schritte und Termine und fragte auch Wünsche und Bedarfe der Museen für 2026 ab. Erörtert wurden auch mögliche gemeinsame Schwerpunkte wie z.B. Notfallverbund, Fördermittelakquise und ein einheitliches Erscheinungsbild bei Messeauftritten.

Auf das nächste Vernetzungstreffen soll auf jeden Fall nicht wieder ein Jahr gewartet werden. Darüber waren sich die Anwesenden zusammen mit Bad Grunds Gemeinde-Bürgermeister Patrick Schmidt einig, der zugleich auch Mitglied im Stiftungskuratorium des Welterbe im Harz ist.

Der Förderverein Bergbau- und Heimatmuseum e.V. Bad Grund mit seinem Vorsitzenden Lothar Kahla (links), konnte beim Vernetzungstreffen in der Kaue des Bergbaumuseums Schachtanlage Knesebeck auch Lea Dirks und Morea Deden (von rechts) von der Stiftungsdirektion des Welterbe im Harz begrüßen. Text und Foto: Wolfram Marx

Mit der Jugendpflege in den Osterferien „Den Bergleuten auf der Spur“ Bad Grund. Die Jugendpflege der Gemeinde Bad Grund und der Förderverein Bergbau- und Heimatmuseum e.V. Bad Grund hatten letztes Jahr in den Sommer- und Herbstferien ihre Kooperation wiederbelebt und zwei gut besuchte Ferienaktionen veranstaltet.

Diese positiven Ansätze nahm man jetzt als Grundlage für die Planung und will insgesamt drei Ferienaktionen zu Ostern, im Sommer und im Herbst durchführen. Melanie Henschel, hauptamtliche Jugendpflegerin der Gemeinde Bad Grund, und Olaf Lothwesen, Vorstandsmitglied des Fördervereins Bergbau- und Heimatmuseum e.V., haben die Detailplanung gemacht und jetzt erst einmal die Rahmenbedingungen für die Osterferien festgelegt. Am Freitag, 27. März 2026, gibt es von 16 bis 18.30 Uhr einen spannenden Nachmittag mit tollen Aktivitäten im Bergbaumuseum Schachtanlage Knesebeck. Die Schachtanlage gehört zum UNESCO-Welterbe im Harz und die Kids sind dort „Den Bergleuten auf der Spur“. Über und unter Tage erfahren sie von Maschinenreviersteiger Olaf Lothwesen und seinem Helferteam vieles über den Bergbau vergangener und heutiger Tage. Zur Stärkung gibt es nach den Aktivitäten Hot Dogs und Getränke. Es wird ein Teilnahmebeitrag von 3,50 Euro erhoben.

Ausgelegt ist die Veranstaltung für maximal 15 Teilnehmer. Anmeldungen sind, solange Plätze verfügbar, möglich bei der Jugendpflege der Gemeinde Bad Grund unter Telefon 05522/869427 oder E-Mail henschel@gemeinde-bad-grund.de. Teilnehmen können Kinder ab 10 Jahren auch außerhalb von Bad Grund. 

Text und Foto: Wolfram Marx

2026, im 40. Jubiläumsjahr des Bergbaumuseums Schachtanlage Knesebeck, soll es drei Ferienaktionen mit der Jugendpflege der Gemeinde Bad Grund geben. Das gaben jetzt Gemeinde-Bürgermeister Patrick Schmidt (Mitte) sowie Lothar Kahla (links) und Olaf Lothwesen vom Vorstand des Fördervereins Bergbau- und Heimatmuseum e.V. Bad Grund beim Treffen in der Kaue des Bergbaumuseums bekannt.   Foto: Wolfram Marx

12. Mai 2026

Nach der umfassenden Sanierung der historischen Grubengebäude wird die Grube Catharina Neufang im Frühjahr 2026 offiziell wiedereröffnet. Gemeinsam mit Gästen, Fördermittelgebern und Projektbeteiligten feiern die Stadt und die Betreiber des Bergwerks diesen wichtigen Meilenstein für den Montanstandort.

Die Sanierungsmaßnahmen sichern die historischen Gebäude langfristig und schaffen neue Möglichkeiten, das Bergbauerbe vor Ort zu erleben.

Termin

Dienstag, 12. Mai 2026

  • ab 11:00 Uhr: Einlass für geladene Gäste
  • ab 12:00 Uhr: Beginn der öffentlichen Veranstaltung

Ort

Gelände der Grube Catharina Neufang am Montanstandort Grube Samson.

Programm

Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm rund um die Wiedereröffnung:

  • Vorstellung der Sanierungsmaßnahmen an der Grube Catharina Neufang
  • Kostenfreie Führungen durch das Bergwerk
    (Hinweis: Kinder unter 10 Jahren haben leider keinen Zutritt zum Bergwerk.)
  • Informationen zu den barrierereduzierten Erlebnismöglichkeiten am Standort
  • Einblick in die zukünftigen Planungen für den Montanstandort Grube Samson

Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, die neu gestalteten Bereiche kennenzulernen und mehr über die Zukunftsperspektiven des historischen Bergwerksstandortes zu erfahren.

 

Die Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz stellt ihre Führung neu auf: Ab dem 1. Januar 2026 übernehmen Lea Dirks und Morea Deden interimsweise die Vorstandsaufgaben. Die Entscheidung des Stiftungskuratoriums sichert die Handlungsfähigkeit der Stiftung während der laufenden Organisations- und Strukturentwicklung.

Mit der kommissarischen Doppelspitze setzt die Stiftung auf Kontinuität und Verlässlichkeit. Laufende Projekte in den Bereichen Welterbe-Vermittlung, Stakeholdervernetzung, Besucherangebote sowie Öffentlichkeitsarbeit werden ohne Unterbrechung fortgeführt.

Lea Dirks war bislang als wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Konzeption und Umsetzung zentraler Projekte der Stiftung verantwortlich. Dazu zählt unter anderem die Errichtung und Implementierung der drei Welterbe-Infozentren in Goslar, Clausthal-Zellerfeld und Walkenried. Sie verfügt über umfassende Erfahrung in der Projektsteuerung und der Vermittlung des UNESCO-Welterbes.

Morea Deden ist seit mehreren Jahren im Bereich Marketing und Kommunikation für die Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz tätig und verantwortet unter anderem die strategische Kommunikation, die Öffentlichkeitsarbeit sowie die nachhaltige Sichtbarmachung der Angebote im Welterbe im Harz.

Mehr…

Sie sind freiberuflich tätig, neugierig auf Geschichte und begeistert von der Arbeit mit Menschen?

Dann laden wir Sie herzlich ein, am 16. August unseren Tag der offenen Tür am Weltkulturerbe Rammelsberg zu besuchen!

Lernen Sie Ihre mögliche zukünftige Wirkungsstätte an einem einzigartigen, authentischen Ort kennen.
Bei Führungen über und unter Tage erhalten Sie spannende Einblicke in das UNESCO-Weltkulturerbe und begegnen dem Team des Rammelsbergs in entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen.

Erleben Sie:
• Führungen durch das Besucherbergwerk und die historischen Anlagen
• Begegnungen mit unserem Team und der Welterbefamilie
• Einblicke in die vielseitigen Tätigkeiten als Grubenführer:in
• Antworten auf Ihre Fragen zum Tätigkeitsprofil und zu den Voraussetzungen

Wagen Sie den Schritt in eine außergewöhnliche freiberufliche Tätigkeit mit Sinn und Geschichte – und werden Sie Teil der Welterbefamilie!

Wo: Weltkulturerbe Erzbergwerk Rammelsberg
Wann: 16. August 2025
Uhrzeit: 10 – 13 Uhr
Für wen: Alle Interessierten ab 18 Jahren

Wir freuen uns auf Sie!

Das UNESCO-Welterbe im Harz ist lebendige Geschichte – und 2025 wieder Schauplatz zahlreicher spannender Veranstaltungen, inspirierender Führungen und mitreißender Feste. Von handwerklicher Kreativität über historisches Gedenken bis hin zu interaktiven Erlebnissen für die ganze Familie: Entdecken Sie die Vielfalt unseres Welterbes zwischen Goslar, Walkenried, St. Andreasberg und dem Rammelsberg!

Kreativität für Groß und Klein: Zinnfiguren gießen in Goslar

Im Zinnfiguren-Museum Goslar wird Geschichte greifbar. Hier können Besucher:innen nicht nur die beeindruckende Sammlung bewundern, sondern auch selbst aktiv werden. Beim regelmäßig stattfindenden Zinnfiguren-Gießen entstehen kleine Kunstwerke aus Metall, die anschließend im Museum bemalt und mit nach Hause genommen werden können. Ein kreatives Erlebnis für Familien, Schulklassen und Hobbykünstler:innen – ganz ohne Vorkenntnisse.
Mehr Informationen unter: www.zinnfigurenmuseum-goslar.de

Geschichte unter Tage: Der Rammelsberg im Nationalsozialismus

Am Weltkulturerbe Rammelsberg steht ein neues Führungsangebot im Fokus: „Schlägel, Eisen, Hakenkreuz – Das Erzbergwerk Rammelsberg im Nationalsozialismus“ beleuchtet die dunkle Seite der Bergbaugeschichte zwischen 1933 und 1945. Die Führung gewährt eindrucksvolle Einblicke in das sogenannte „Rammelsbergprojekt“ der NS-Zeit und thematisiert den Einsatz von Zwangsarbeitern während des Zweiten Weltkriegs.
Parallel dazu ist die Sonderausstellung „Leben und Arbeiten unter Zwang: Zwangsarbeiter am Erzbergwerk Rammelsberg 1939–1945“ zu sehen.
Weitere Informationen und Tickets: www.rammelsberg.de

Symbolik und Lichtkunst: Der Walkenrieder Kreuzgang im Fokus

Der mittelalterliche Kreuzgang des ehemaligen Zisterzienserklosters Walkenried beeindruckt durch seine Bilderwelt voller Symbolik. Die Führung „Zwischen Himmel und Hölle“ entschlüsselt die Darstellungen von Fabelwesen, Pflanzenschmuck und sakraler Ikonografie – eingebettet in die gotische Architektur Norddeutschlands.
Begleitend dazu zeigt die Ausstellung „LICHTwege“ des Künstlers Ludger Hinse moderne Lichtkunst in den historischen Räumen des Klosters. Die Lichtobjekte im Kapitelsaal und Brunnenhaus schaffen einen berührenden Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Informationen zur Ausstellung: www.lichtwege.info

Feste feiern in der Welterbestadt Goslar

Auch 2025 verwandeln sich die Straßen und Plätze der Goslarer Altstadt in lebendige Bühnen....

Den vollen Artikel als freien PDF-Download.

 

KONTAKT

Für sämtliche Besuchsanfragen wenden Sie sich bitte direkt an die jeweilige museale Einrichtungen im Welterbe. Die Kontaktdaten finden Sie auf den jeweiligen Einzelseiten. Bei allen weiteren Anliegen können Sie sich gerne an die Stiftung wenden.

Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz
Bergtal 19
38640 Goslar
Tel: 05321-750114
Fax: 05321-750130
info(at)welterbeimharz.de

PRESSEKONTAKT

Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz
Dr. Martin Wetzel
Bergtal 19
38640 Goslar
Tel. 05321-750 156
wetzel(at)rammelsberg.de

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