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Pressemitteilungen

Vielfältige Museumsangebote im November und Dezember

Zahlreiche Führungen und Veranstaltungen warten auf die Besucherinnen und Besucher von Museen im UNESCO-Welterbe im Harz in den letzten beiden Monaten des Jahres 2020. Auch für Familien mit Kindern gibt es im Weltkulturerbe Rammelsberg, ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried und Zinnfiguren-Museum Goslar tolle Angebote.

Das Weltkulturerbe Rammelsberg lädt am 20.11. und 4.12., jeweils um 18 Uhr, zur Feierabendführung Mit allen Sinnen ein. Bei der Führung fahren die Gäste in das Bergwerk ein und erfahren, wie frühere Rammelsberg-Besucher die Gruben erlebten. Zitate, Geschichten und Sagen verzaubern den Abend. Sinnlich wird es auch bei einem kurzen Spaziergang in den Wald, wo die Gäste in idyllischer Umgebung bei gurgelndem Wasser entspannen können. (Anmeldung erforderlich unter info@rammelsberg.de oder 05321/750-0; Kosten: 15 € Erw. / 13 € ermäßigt.)

Ein Fördergerüst ist das weithin sichtbare Zeichen für den Bergbau und oft auch ein besonders repräsentativer Teil der Tagesanlagen. In der Sonderausstellung „Der Turm ... schlank aufstrebend“ – Geschichte und Ästhetik der Fördergerüste im Bergbau am Rammelsberg vermitteln die Kuratoren Judith Fait und Johannes Großewinkelmann anhand einer kurgefassten Entwicklungsgeschichte einen Eindruck von der Vielfalt und Ästhetik dieses für ein Bergwerk so prägnanten Bauteils. (Täglich von 9 – 17 Uhr (innerhalb der regulären Museumsöffnungszeiten); im Museumseintritt (9 € Erw. / 4,50 € Kinder) inbegriffen.)

Bei der Familienführung Aus klein wird groß! Spurensuche im Bergwerk im Weltkulturerbe Rammelsberg stehen samstags und sonntags, jeweils um 11:15 und 14:15 Uhr, die Kinder im Mittelpunkt. Sie können die aufregende Welt des Bergbaus kennenlernen und dabei ihre Fragen stellen. Gemeinsam mit den Eltern oder Großeltern fahren die Kinder in einen Teil des Roeder-Stollens ein und besichtigen die riesigen Über-Tage-Anlagen. Bei einem Familien-Suchspiel auf dem gesamten Gelände lernen sie geheimnisvolle Orte und Gegenstände kennen. (Infos und Anmeldung unter info@rammelsberg.de oder 05321/750-0; Kosten: 33 € Familienkarte (2 Erw. + 4 Kinder).)

Ebenfalls am Weltkulturerbe Rammelsberg werden am 2. und 3. Adventswochenende Adventsführungen unter Tage angeboten. Am 5. und 6. sowie am 12. und 13. Dezember 2020 geht es jeweils von 16.00 bis 18.30 Uhr zu Fuß entweder durch den weihnachtlich beleuchteten Roeder-Stollen oder mit der Grubenbahn in den Rammelsberg. Gerade das Licht war und ist ein zentrales Thema im Bergbau, einem Arbeitsplatz, an dem man von absoluter Finsternis umgeben ist. Zudem besteht die Möglichkeit im Casino Rammelsberg den Abend bei einem weihnachtlichen Getränk oder einer Stärkung ausklingen zu lassen. (Ein vorheriger Kartenkauf ist jeweils bis Freitag, 15 Uhr, erforderlich. Der Vorverkauf startet ab dem 2. November 2020 an der Museumskasse oder im Onlineticketbereich unter rammelsberg.ticketfritz.de; Kosten: Erwachsene 9 € und Kinder 6 €.)

In der Zeit vom 25.12.2020 – 10.01.2021 bietet das Weltkulturerbe Rammelsberg verlängerte Öffnungszeiten von 9 bis 18 Uhr an. Am 24. und 31.12.2020 bleibt das Haus geschlossen.

Im November und Dezember bietet das seitens der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz betriebene ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried zahlreiche Führungen im Kerzenschein an. Bei dem geführten Rundgang ist der Kreuzgang, das Herzstück der Klosteranlage Walkenried, stimmungsvoll mit Kerzen erleuchtet. Die Gäste erfahren hier in Abgeschiedenheit und Dunkelheit Spannendes über die mittelalterlichen Gottesleute und ihr gotisches Kloster – ein außergewöhnliches Erlebnis für alle Generationen. Termine: 30. Oktober sowie 6. und 7., 13. und 14., 20. und 21., 27. und 28. November sowie 4. und 5., 11. und 12., 18. und 19., 23. und 25., 27. und 28., 29. und 30. Dezember. Beginn ist jeweils 17 Uhr – die Führung dauert ca. 1 Stunde. (Infos und Buchungen unter info@kloster-walkenried.de oder 05525/9599064; Kosten: 9,50 € / 7,50 € ermäßigt.)

In der Adventszeit lädt das Zinnfiguren-Museum Goslar zu einem besonderen Highlight ein: Besucherinnen und Besucher aller Altersstufen können beim Weihnachtlichen Gestalten im Zinnfiguren-Museum in der stimmungsvollen Atmosphäre der historischen Lohmühle ‚zinnlichen‘ Weihnachtsschmuck gießen und bemalen. (Das Angebot gilt dienstags bis samstags von 10:30 Uhr bis 16:30 Uhr; Infos unter zinnfigurenmuseum.goslar@t-online.de oder 05321/25 889; die Kosten betragen 3 € pro Figur plus 0,50 € für das Bemalen.)

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Mobile Infobox macht Station am Weltkulturerbe Rammelsberg

Die mobile Welterbe-Infobox macht ab dem 13. Oktober 2020 Halt am Weltkulturerbe Rammelsberg. Über die Herbstferien hinaus informiert sie bis zum 1. November 2020 die Gäste des Museums und Besucherbergwerks über die Denkmale und musealen Einrichtungen im UNESCO-Welterbe im Harz.

„Mit der mobilen Welterbe-Infobox können wir unseren Besucherinnen und Besuchern die ganze Vielfalt des UNESCO-Welterbes im Harz vorstellen.“, sagt Gerhard Lenz, Rammelsberg-Geschäftsführer und Direktor der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz. „Ausgestattet mit weiteren Ausflugsempfehlungen werden sicherlich viele Herbsturlauber nach ihrem Besuch am Rammelsberg weitere Harzer Welterbe-Orte ansteuern.“

Aufstellungsort der mobilen Welterbe-Infobox ist der Werkshof vom Rammelsberg, der wie das Museum täglich von 9 bis 18 Uhr (ab 1. November bis 17 Uhr) geöffnet ist. Über die aktuell einzuhaltenden Hygienemaßnahmen informieren entsprechende Aushänge.

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HARZ|MUSEEN|WELTERBE – TRAFO-Projekt feiert Abschluss mit vier Ausstellungseröffnungen

Zum Abschluss des TRAFO-Projektes HARZ|MUSEEN|WELTERBE – WELTKULTUR TRANSFORMIERT EINE REGION hatte die Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz am heutigen Tag des offenen Denkmals in vier museale Einrichtungen eingeladen. Die Gäste konnten die Vermittlungs- und Ausstellungsformate erleben, die im Zuge des TRAFO-Projekts für die Schachtanlage Knesebeck in Bad Grund, den 19-Lachter-Stollen in Wildemann, das Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld sowie die Grube Samson in St. Andreasberg neu entstanden sind.

Das Programm TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel ist eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, die von 2016 bis 2024 ausgewählte Regionen in Deutschland dabei unterstützt, ihre Kulturorte und ihr Kulturangebot dauerhaft zu stärken und sie bei den ersten Schritten in Richtung Zukunft begleitet. In der Modellregion Südniedersachsen wurden in der Welterbestätte Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft seit 2016 die genannten Häuser im Rahmen zahlreicher Beteiligungsworkshops weiterentwickelt. Dieser Partizipationsprozess bildete den Rahmen für das gesamte TRAFO-Projekt im Oberharz und die Grundlage für die inhaltlichen Schwerpunktsetzungen. Die feierliche Eröffnung wurde an diesem Tag daher auch mit den Projektbeteiligen in den TRAFO-Häusern offiziell begangen.

Am Morgen begrüßten am Knesebeck-Schacht Gerhard Lenz, Direktor der Stiftung UNESCO-Welterbe, Harriet Völker, Referentin des TRAFO-Programms, und Harald Dietzmann, Bürgermeister von Bad Grund, die Gäste. Lenz dankte der Kulturstiftung des Bundes, dem TRAFO-Programm sowie sämtlichen Projektbeteiligten und blickte auf die zurückliegende Projektarbeit: „Im Zuge des TRAFO-Projekts haben wir uns in umfassenden Partizipationsprozessen mit Fragen zur Um- bzw. Ausgestaltung von Museen beschäftigt und um Fragen der Zukunftsfähigkeit von identitätsbildenden Strukturen der jeweiligen Gemeinde gerungen.“, sagte Lenz. Und weiter: „Es geht und ging um Kooperation, um Arbeitsteilung, um das Entdecken von Gemeinsamkeiten, um die Erarbeitung von Alleinstellungsmerkmalen und last but not least um neue Informations- und Vermittlungsbausteine in den Museen.“

Anschließend stellten Gerhard Lenz und Ulrich Reiff, Leiter des Projekts im Harzer Welterbe, weitere inhaltliche Ergebnisse vor. Für die vier Museen wurden etwa inhaltliche Schwerpunkte erarbeitet, die den Kern der jeweiligen Ausstellungen bilden: Druck, Tiefe, Wissen und Energie. Diese Schwerpunkte verleihen jeder Einrichtung ein eigenes Profil und verdeutlichen den Besucherinnen und Besuchern, dass sie an jedem Ort weitere wichtige Aspekte des Bergbaus entdecken können. Die Ausstellung der Schachtanlage Knesebeck vermittelt ausgehend vom Profil Druck die Nutzung von Wasserkraft zur Drucklufterzeugung als Energiequelle für den Bergbau. Das Wahrzeichen der Anlage: Der 47m hohe Hydrokompressorenturm, dessen Funktionsweise in einem der neuen Ausstellungsmodule veranschaulicht wird.

Neben der Konzeption und Umsetzung der neuen Ausstellungen wurde im Zuge des TRAFO-Projekts für alle vier Einrichtungen modellhaft gezeigt, wie ein gemeinsamer Schritt in die Zukunft gelingen kann: Am Knesebeck-Schacht wurde dies beispielsweise anhand des Themas Generationswechsel verdeutlicht. Junge Menschen setzten sich hier mit der Tradition des Bergbaus auseinander. Sie befragten ehemalige Bergleute über ihre Arbeit und ihren Alltag und hielten die Ergebnisse auf Video fest. Diese sind nun Teil der neuen Ausstellung und geben der Vergangenheit ein Gesicht.

„Alle Institutionen und Eigentümer der Einrichtungen wissen sowohl den Partizipations- und Gestaltungsprozess als auch die Weiterentwicklung ihrer Ausstellungen als qualitative Inwertsetzung ihrer Einrichtung zu schätzen.“, zog Gerhard Lenz eine Bilanz. Gleichzeitig verdeutlichte er, dass das Projekt zwar offiziell abgeschlossen sei, nicht jedoch die Weiterarbeit mit den Projektergebnissen: „In der Zukunft wird uns nun verstärkt die Fortführung der Prozesse und die Entwicklung individueller, wie gemeinsamer Trägerschaftsstrukturen beschäftigen.“

Die nächste Station bei der offiziellen Eröffnung mit den Projektbeteiligten war der 19-Lachter-Stollen. Neben Gerhard Lenz eröffnete hier auch Britta Schweigel, Bürgermeisterin Clausthal-Zellerfeld, Arno Schmidt, Ortsbürgermeister Wildemann, und Angelika Rebentisch, Mitarbeiterin Kurbetriebsgesellschaft "DIE OBERHARZER" mbH, den weiterentwickelten 19-Lachter-Stollen. Als Anlage des Altbergbaus vermittelt er mit seinem Schwerpunkt Tiefe das untertägige Vermessungswesen und die Entwässerung tiefer Bergwerke. Beim Blick in seinen mehr als 260 Meter tiefen Ernst-August-Schacht wird sein Profil sinnlich erlebbar: Eine neue Ausleuchtung inszeniert die Tiefe des Schachts eindrucksvoll. Völlig neu gestaltet ist auch der Empfangsbereich des 19-Lachter-Stollen mit interaktiven Modulen und Tafeln.

Am 19-Lachter-Stollen veranschaulichten die Projektbeteiligten die Bedeutung der Kooperation für das Projekt und nannten Beispiele dafür, wie die kleine Einrichtung von der gemeinsamen Arbeit im Verbund profitieren kann. Konkret ist dies etwa die Einrichtung eines gemeinsamen Kassensystems mit den weiteren TRAFO-Häusern, ein gemeinsames Erscheinungsbild bei der Ausstellungsgestaltung oder dem Internetauftritt und der Zugriff auf einen gemeinschaftlichen Pool von Führern.

Am Oberharzer Bergwerksmuseum begrüßten Gerhard Lenz, Britta Schweigel und Ulrich Reiff die Gäste. Für das Clausthal-Zellerfelder Museum spielt das Profil Wissen künftig eine zentrale Rolle bei der Vermittlungsarbeit der Häuser. Der umfassende Beteiligungsprozess, der Grundlage für das gesamte TRAFO-Projekt war, spiegelt sich fortan auch in den neuen Ausstellungselementen des Oberharzer Bergwerksmuseums wider. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, in einem „begehbaren Gästebuch“ ihre Meinung zu hinterlassen und auch an weiteren Stationen durch Interaktion zur weiteren Umgestaltung des Museums beizutragen. Dank TRAFO konnten außerdem ein „Setzkasten“ für die umfangreiche Modellsammlung und eine Selfie-Station realisiert werden. An einer Objekt-Dating-Station können sich die Gäste Objekte der Sammlung anzeigen lassen, sie bewerten und Kommentare dazu abgeben, ob sie in der ständigen Ausstellung gezeigt werden sollten. Gleichzeitig sind diese Neuerungen ein Blick in die Zukunft: Anhand der überarbeiteten Ausstellungsbereiche kann über die Gestaltung der weiteren Museumsräume diskutiert und die Planung konkretisiert werden. Die Pläne für das Welterbe-Infozentrum, Ansprüche des Denkmalschutzes und beschränkte Budgets erlauben nur eine Schrittweise Weiterentwicklung des Hauses. Angesichts dessen betonte Ulrich Reiff, der zugleich Leiter des Oberharzer Bergwerksmuseum ist: „Die Entwicklung einer tragfähigen Gesamtkonzeption des altehrwürdigen Museums für die Zukunft ist uns im Rahmen von TRAFO gelungen.“

An der letzten Station des Tages, der Grube Samson, stellten Gerhard Lenz sowie die Pächter Hans-Günther Schärf und Christian Barsch die TRAFO-Neuerungen vor. Inhaltlicher Schwerpunkt der Silbererzgrube Samson in St. Andreasberg ist Energie. Sie wird anhand der Wasserkraftnutzung zum Antrieb von Pumpen und der berühmten Fahrkunst dargestellt. Da die historische Fahrkunst der Grube Samson der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, wurde in die neue Dauerausstellung ein wahres Highlight integriert: Besucherinnen und Besucher können die Fortbewegung per Fahrtkunst selbst erleben – auf einer Simulation vor einem abgescannten Schacht. Auch die Mineralien-Sammlung wird völlig neu präsentiert und an einem der neuen Exponate lässt sich etwa ein Kehrrad interaktiv steuern.

Die Relevanz des Themas Bildung wurde exemplarisch für dieses TRAFO-Haus beleuchtet. Ausgangsfrage hierfür: Wie kann es gelingen, einen historischen Ort so umzugestalten, dass nicht nur der Blick in die Vergangenheit, sondern auch die Vermittlung von Zukunftsthemen möglich wird? Die Antworten aus dem Projekt sind etwa der Einsatz moderner Technik in der Ausstellung, das Spielen von Zukunftsthemen – wie nachhaltige Ressourcennutzung, regenerative Energiegewinnung etc. – an einem historischen Ort und auch die Profilschärfung der Sammlung durch das Aussortieren einzelner Objekte.

Das TRAFO-Projekt hatte ein Gesamtprojektvolumen von 1,5 Mio. €. Die Kulturstiftung des Bundes förderte das Projekt mit insgesamt 1,35 Mio. €. Projektträgerin war die Stiftung Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft (kurz: Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz), die das Vorhaben zugleich mit 67.500 € kofinanzierte. Eine weitere Kofinanzierung erfolgte durch die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (45.000 €), die Stadt Braunlage und die Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld (je 15.000 €) sowie die Gemeinde Bad Grund (7.500 €).

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Sonderfahrten mit der historischen Dampflok zum Welterbe Ottiliae-Schacht

Das Oberharzer Bergwerksmuseum bietet zum Tag des offenen Denkmals am kommenden Sonntag, 13. September 2020, Sonderfahrten auf der Tagesförderbahn zum Ottiliae-Schacht an. Als besonderes Highlight wird für die Fahrten auch die Dampflok Fabian von 1914 eingesetzt. Nach der 2,2 km langen Fahrt auf einer größtenteils historischen Trasse werden am Schacht Kurzführungen angeboten bei denen auch die Fördermaschine vorgeführt wird.

Zwischen 10 und 16 Uhr fährt die Bahn halbstündlich ab Haltestelle „Alter Bahnhof“ am ZOB Clausthal-Zellerfeld. Dabei kommt zur vollen Stunde die historische Dampflok, zur halben Stunde eine Akku-/Diesellok zum Einsatz. Die Rückfahrt erfolgt dann auf der jeweils anderen Lok.

Die Preise für die Fahrten sind 3,50 € für Kinder, 7 € für Erwachsene und 17 € EUR für Familien. Um angesichts der Corona-Beschränkungen einen reibungslosen Ablauf organisieren zu können, wird um Anmeldung bis Samstag, 12. September, 16 Uhr, beim Besucherservice des Oberharzer Bergwerksmuseum (Tel.: 05323 98950; info@bergwerksmuseum.de) gebeten. Angemeldete Mitfahrerinnen und Mitfahrer finden sich bitte 10 Minuten vor Abfahrt am Zug ein. Um den geltenden Auflagen zu entsprechen, ist die Anzahl der maximalen Fahrgäste beschränkt und es erfolgt eine Erfassung der Kontaktdaten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist obligatorisch.

Veranstalter des Angebots ist das Oberharzer Bergwerksmuseum. Die Fahrten werden von Ehrenamtlichen der Vereine „Pro Dampf e.V.“ sowie „Oberharzer Geschichts- und Museumsverein e.V.“ durchgeführt.

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Ausstellungseröffnung und Projektabschluss für Oberharzer Museen und Besucherbergwerke

Zum Abschluss des TRAFO-Projektes HARZ|MUSEEN|WELTERBE – WELTKULTUR TRANSFORMIERT EINE REGION lädt die Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz am 13. September 2020 in vier museale Einrichtungen ein. Ab 10 Uhr können die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung die Vermittlungs- und Ausstellungsformate erleben, die im Zuge des TRAFO-Projekts für die Schachtanlage Knesebeck in Bad Grund, den 19-Lachter-Stollen in Wildemann, das Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld sowie die Grube Samson in St. Andreasberg neu entstanden sind. Außerdem erhalten sie interessante Einblicke in die Prozesse hinter den Kulissen, die zu der Weiterentwicklung der beteiligten Einrichtungen geführt haben.

Im Rahmen der Veranstaltung und als Beitrag zum Tag des offenen Denkmals, werden an den vier Standorten jeweils um 10, 12, 14 und 16 Uhr Führungen angeboten. Um den Corona-Auflagen entsprechen zu können, ist deren Platzanzahl begrenzt und eine Anmeldung bis zum 4. September 2020 unter wagener@welterbeimharz.de zwingend erforderlich. Eine Mund-Nasen-Bedeckung sowie die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 m zu anderen Personen ist obligatorisch.

Die Veranstaltung markiert den offiziellen Abschluss des TRAFO-Projekts, das seit 2016 die vier Museen und Besucherbergwerke in der Welterbestätte Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft unterstützt und weiterentwickelt hat.

Mit dem Abschluss des TRAFO-Projektes warten auf die Gäste der Oberharzer Museen und Besucherbergwerke nun unter anderem neue Ausstellungsbereiche. Hierzu zählen etwa ein überdimensionaler Modell-Setzkasten (OBM), der neu inszenierte Ernst-August-Schacht (19-Lachter-Stollen), eine interaktive Station zum Hydrokompressoren-Turm (Knesebeck) oder eine Fahrkunstsimulation (Grube Samson). Diese Neuerungen wurden in zahlreichen Beteiligungsworkshops entwickelt.

Das TRAFO-Programm ist eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, die von 2016 bis 2023 Regionen dabei unterstützt, ihre Kulturorte und ihr Kulturangebot dauerhaft zu stärken und sie bei den ersten Schritten in Richtung Zukunft begleitet.

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Mobile Welterbe-Infobox macht Station am Kauf Park Göttingen

Die mobile Welterbe-Infobox hat ab sofort im Kauf Park Göttingen ihre Tür geöffnet. Bis zum 20. September wird sie das UNESCO-Welterbe im Harz "en miniature" präsentieren und Gäste über die weltweit einzigartige Bergbauregion informieren. Aufstellungsort der Infobox ist im Außenbereich am Haupteingang des Kauf Park Göttingen; ihre Öffnungszeiten sind, wie die des Kauf Parks Göttingen, montags bis samstags von 9 bis 20 Uhr.

„Die Welterbe-Infobox ist unsere mobile Botschafterin für das UNESCO-Welterbe im Harz.“, sagt Gerhard Lenz, Direktor der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz, anlässlich der Aufstellung in Göttingen. „Hier können sich die Kundinnen und Kunden des Kauf Parks inspirieren lassen, um anschließend den in unmittelbarer Nähe zu Göttingen liegende Reichtum des Welterbes persönlich zu besuchen.“

Jürgen Brunke, Center Manager des Kauf Parks, ist begeistert: „Unseren Besucherinnen und Besuchern des Kauf Parks möchten wir immer ein besonderes Erlebnis bieten. Mit der Welterbe-Infobox lässt sich nach dem Einkauf direkt das UNESCO-Welterbe im Harz entdecken – sie passt daher sehr gut in unser Konzept.“

Bereits im März machte die Welterbe-Infobox Station im Kauf Park Göttingen, musste jedoch Corona-bedingt vorzeitig abgebaut werden. Über die aktuell einzuhaltenden Hygienemaßnahmen informieren Aushänge an der Welterbe-Infobox.

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Minister Dr. Althusmann: „Welterbe-Infozentrum großer Gewinn für die Reisedestination Niedersachsen“

Der Südharz ist um eine touristische Attraktion reicher: Der niedersächsische Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann und Gerhard Lenz, Direktor der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz, haben am heutigen Tag das Infozentrum zur Welterbestätte „Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft“ eröffnet. Ab sofort sind Einheimische und Touristen dienstags bis sonntags und feiertags von 10 – 17 Uhr zu einem Besuch des Infozentrums im Herrenhaus der ehemaligen Klosterdomäne Walkenried eingeladen.

Die feierliche Eröffnung fand im Kreuzgang des ZisterzienserMuseums Kloster Walkenried statt - Corona-bedingt als geschlossene Veranstaltung. „Das kostenfreie Welterbe-Infozentrum ist ein wertvoller Baustein, um das UNESCO-Welterbe im Harz zielgruppenübergreifend zu vermitteln. Es macht es Lust auf einen Besuch der authentischen Orte und ist somit der ideale Startpunkt, um ausgestattet mit Informationen zu touristischen Angeboten den Reichtum des Welterbes zu entdecken.“, sagte Lenz bei seiner Begrüßung der ca. 100 Gäste. Mit der Vielzahl an komplexen Themen wie Montanwesen, Landschaftswandel, Energie-Erzeugung und Städtebau sowie der großen Anzahl an über- und untertägigen Zeugnissen ist das Welterbe im Harz eine von Deutschlands vielfältigsten Welterbestätten.

„Mit dem Welterbe-Infozentrum wird die Attraktivität der Reisedestination Harz weiter gesteigert. Den Gästen wird das Welterbe zeitgemäß präsentiert und zugleich erhalten sie einen konzentrierten Überblick über die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten.“, sagte Minister Dr. Althusmann bei seinem Grußwort. „Die öffentlichen Förderungen sowie das Engagement der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz haben das Infozentrum möglich gemacht – es ist ein großer Gewinn für die touristische Infrastruktur in Niedersachsen und das Welterbe im Harz.“

Weitere Grußworte sprachen Tobias Henkel, Direktor der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, die Eigentümerin des Herrenhauses ist, Marcel Riethig, Kreisrat des Landkreis Göttingen, Christopher Wagner, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters der Gemeinde Walkenried sowie Prof. Martin Weigel, Vorstandsvorsitzender der GLC Glücksburg Consulting AG, die Betreiberin der Tourist-Info Bad Sachsa ist. Musikalisch eröffnet wurde der Festakt mit einer jazzigen Interpretation des – wie könnte es anders sein – Steigerlieds durch die Savoy Lounge aus Goslar. Im Anschluss an den eigentlichen Festakt folgten Führungen durch das Welterbe-Infozentrum sowie durch die Tourist-Information Walkenried, die ebenfalls ihren neuen Sitz im Herrenhaus hat.

Zwei weitere Infozentren werden in Goslar im Juni 2021 bzw. in Clausthal-Zellerfeld im Sommer 2022 eröffnen. Das barrierearme Welterbe-Infozentrum am Standort Walkenried bietet auf rund 180 Quadratmetern Ausstellungsfläche einen Überblick über das UNESCO-Weltkulturerbe sowie Informationen zu touristischen Angeboten und aktuellen Veranstaltungen.

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Minister Dr. Althusmann eröffnet Welterbe-Infozentrum im Südharz

Das Infozentrum zur Welterbestätte „Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft“ öffnet ab dem 23. Juli 2020 im Herrenhaus der ehemaligen Klosterdomäne Walkenried seine Türen für die Öffentlichkeit. Der niedersächsische Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann wird das Welterbe-Infozentrum am Vortag offiziell eröffnen. Corona-bedingt findet der Festakt als geschlossene Veranstaltung statt.

Auf rund 180 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert das barrierearme Welterbe-Infozentrum in Walkenried einen Überblick über das UNESCO-Weltkulturerbe. „Die bevorstehende Eröffnung des Infozentrums ist ein Höhepunkt für das Welterbe und die touristische Infrastruktur im Harz. Mit dem Infozentrum wird die Sichtbarkeit der touristischen Highlights im Harz deutlich erhöht und die Gäste werden auf neuartige Weise über das Welterbe informiert.“, sagt Minister Dr. Althusmann. „Ich bin überzeugt, dass sich die Investitionen und Förderungen von öffentlicher Seite auszahlen. Wir haben künftig ein zusätzliches attraktives Angebot für alle Gäste, die Urlaub in Niedersachsen machen.“

„Mit dem neuen Welterbe-Infozentrum können wir erstmalig den außergewöhnlichen universellen Wert der über 200 Quadratkilometer großen Welterbestätte „Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft“ und dessen 3.000-jährige Kulturgeschichte vermitteln.“, erläutert Gerhard Lenz, Direktor der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz, den Vermittlungsansatz des Infozentrums. Auch wird die Bedeutung von UNESCO-Welterbestätten für die gesamte Weltgemeinschaft dargestellt.

Neben der Bedeutung des Welterbes bietet das kostenfreie Welterbe-Infozentrum auch eine Standortübersicht über seine über- und untertägigen Zeugnisse. Diese Vielfalt und das Zusammenspiel von Natur, Kultur und Technik bündelt das raumgreifende interaktive 3D-Landschaftsmodell. Neben diesem Highlight im Walkenrieder Welterbe-Infozentrum laden beeindruckende großformatige Bilder, Hörstationen und interaktive digitale Anwendungen dazu ein, das Welterbe kennenzulernen.

Das Infozentrum dient Besucherinnen und Besuchern mit seinen Inhalten als „Lesehilfe“ für das Welterbe und bietet zahlreiche Informationen zu touristischen Angeboten und aktuellen Veranstaltungen im Welterbe. Eine individuelle Reiseroute durch das Welterbe kann direkt an Ort und Stelle zusammengestellt werden. Die eigene „Roadmap“ lässt sich digital auf dem Smartphone und in Papierform mitnehmen.

Das Welterbe-Infozentrum ist der ideale Startpunkt für eine Tour durch das UNESCO-Welterbe im Harz. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag und feiertags von 10 – 17 Uhr. Mit den Standorten Goslar und Clausthal-Zellerfeld werden noch zwei weitere Welterbe-Infozentren im Ober- und im Nordharz entstehen. Sie werden im Juni 2021 bzw. im Sommer 2022 eröffnet.

Die Eröffnung des ersten Welterbe-Infozentrums stellt einen weiteren Meilenstein im Rahmen des auf Grundlage der Tourismusförderrichtlinie des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderten Projektes „KREATIV“ dar. „KREATIV“ steht dabei für das Projekt „Kultur/KMU Regionale Entwicklung durch Attraktivierung, Touristische Infrastruktur und Vernetzung im UNESCO-Weltkulturerbe „Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft“, dessen Trägerin die gleichnamige Stiftung ist.

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Welterbetag 2020: UNESCO-Welterbe im Harz bietet exklusive Führungen an / Kultur- und Naturerbe Deutschlands virtuell erlebbar

Am diesjährigen Welterbetag am 7. Juni 2020 gibt es viel zu entdecken: Zahlreiche Einrichtungen des UNESCO-Welterbe im Harz bieten den Besucherinnen und Besuchern besondere Angebote am authentischen Ort. Darüber hinaus laden die deutschen Welterbestätten auf Initiative der Deutschen UNESCO-Kommission und des Vereins UNESCO-Welterbestätten Deutschland zum digitalen Welterbetag ein.

Der 19-Lachter-Stollen in Wildemann öffnet von 11.00 bis 16.00 Uhr seine Türen exklusiv für den Welterbetag. Erstmalig werden der Öffentlichkeit der neue Ausstellungs- und Empfangsraum, das Outdoormodul und die Mediastation in der Steigerbucht vorgestellt. Sämtliche Neuerungen wurden im Zuge des sogenannten TRAFO-Projekts realisiert, dessen feierlicher Abschluss Corona-bedingt abgesagt werden musste. Jeweils um 11.30 Uhr und um 14.00 Uhr findet eine Führung über Tage zu den historischen Bergbaustätten in Wildemann statt.

"Vom Wasserrad zur Energiewende" heißt die ca. vierstündige Führung, die ab 10.00 Uhr in St. Andreasberg startet. Sie beginnt im Museumsbergwerk Grube Samson, das durch das TRAFO-Projekt ebenfalls über neue Ausstellungsbereiche mit interaktiven Elementen wie der Fahrkunst-Simulation oder einer Kehrrad-Steuerung verfügt. Anschließend führt Christian Barsch, Pächter der Grube Samson, über Tage an den Oderteich sowie Rehberger Graben und erklärt die Geschichte und Funktionsweise der Oberharzer Wasserwirtschaft sowie des Harzer Bergbaus. Auch auf den Nationalpark Harz geht Barsch ein: Neben einem Einblick in historische Waldnutzungen erklärt der Diplom-Forstwirt aktuelle Waldbilder im Harz und spricht über die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen im „Bergstaat". Weitere Informationen/Anmeldung unter Tel: 0551 / 20192481.

Auch der Rammelsberg bietet seinen Gästen abwechslungsreiche Führungen. Jenseits der abgetretenen Pfade bewegen sie sich bei der Führung „Hinter den Kulissen des Rammelsberges“ um 11.00, 12.30 und 14.00 Uhr. Hoch hinauf mit dem Schrägaufzug geht es um 10.00, 12.00, 14.00 und 16.00 Uhr. Dabei stellt sich die Frage: Wie verwandelt sich das Erz vom „Erzbrocken zum Konzentrat“? Ein Guide führt die Besucherinnen und Besucher durch die imposante Erzaufbereitungsanlage. Raum-Klang-Installationen und Maschinen erwecken die alten Werkshallen zu neuem Leben.
Am Welterbetag ist der Museumsbesuch am Rammelsberg traditionell kostenfrei, die Führungen werden zu einem einmaligen Preis von 7,00 / 4,50 € (erm.) angeboten.

Auch das Oberharzer Bergwerksmuseum organisiert ein besonderes Erlebnis für den Welterbetag am kommenden Sonntag: Um 11.00 Uhr und um 14.30 Uhr startet die historische Tagesförderbahn ab der Haltestelle: „Alter Bahnhof“ am ZOB Clausthal-Zellerfeld zum Ottiliae-Schacht. Dort angekommen findet eine Vorführung der Fördermaschine statt. Weitere Informationen/Anmeldung beim Besucherservice: Tel: 05323-98950, info@oberharzerbergwerksmuseum.de. Hinweis: Aufgrund der bekannten Umstände erfasst der Bahnfahrer die Kontaktdaten der Mitfahrer.

Das ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried bietet seinen Besucherinnen und Besuchern geführte Rundgänge rund um die gotische Klosteranlage in Walkenried an. Die ca. einstündigen Erkundungstouren starten um 10.30 Uhr und um 14.00 Uhr. Weitere Informationen/Anmeldung beim Besucherservice: Tel: 05525–9599064, info@kloster-walkenried.de

Hinweis: In den Museen und Denkmale im UNESCO-Welterbe im Harz werden aktuell keine untertägigen Führungen angeboten. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch auf der Webseite oder dem Besucherservice des jeweiligen Hauses über die Angebote. Allgemein sind Mund-Nasen-Schutz zu tragen und 1,5 m Abstand von anderen Personen zu halten.

Neben den authentischen Orten laden die deutschen Welterbestätten auf Initiative der Deutschen UNESCO-Kommission und des Vereins UNESCO-Welterbestätten Deutschland auch zu einem virtuellen Besuch ein. Auf der neuen Internetseite www.unesco-welterbetag.de findet sich das reiche Kultur- und Naturerbe Deutschlands.

Das UNESCO-Welterbe im Harz präsentiert in zahlreichen – teilweise exklusiv produzierten – Videos seine ganze Vielfalt an Orten und Themen. Gerd Lenz, Direktor der Welterbe-Stiftung, beschreibt in einem Statement das verbindende Element der Welterbestätten. Virtuelle Spaziergänge ermöglichen darüber hinaus das dreidimensionale Erkunden von Orten des Menschheitserbes, wie beispielsweise dem Erzbergwerk Rammelsberg, ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried oder der Grube Samson. Kinder können sich mithilfe von Malvorlagen kreativ mit dem Welterbe auseinandersetzen.

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Neue Internetseite präsentiert niedersächsische Welterbe-Stätten

Die vier von der UNESCO anerkannten Welterbe-Stätten zwischen Harz und Nordsee präsentieren sich auf einer neuen Internetseite. Unter der Adresse www.welterbe-niedersachsen.de finden die Nutzer Informationen und Veranstaltungen zu den niedersächsischen Welterbe-Stätten in Hildesheim, Goslar und dem Harz, Alfeld sowie im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Der Online-Auftritt ersetzt eine Internetseite, die seit 2013 über die Welterbestätten informierte. Sie war zwischenzeitlich technisch veraltet und umfasste nicht das Wattenmeer aus der Reihe des UNESCO-Welterbe in Deutschland.

Das UNESCO-Welterbe im Harz stellt seine außergewöhnliche Vielfalt aufgegliedert in die drei Welterbe-Teile Erzbergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft dar. 1992 wurden das Bergwerk Rammelsberg als erstes deutsches Industriedenkmal sowie die zu den bedeutendsten geschlossen erhaltenen historischen Städten der Welt gehörende Altstadt von Goslar in die Liste aufgenommen. Seit 2010 zählt zu dieser Welterbestätte auch die Oberharzer Wasserwirtschaft, deren Teich- und Grabenverbundsystem dem Bergbau einst als Energiespeicher diente. Umfassende Galerien mit Fotos stellen beispielsweise die Kaiserpfalz Goslar, Mineralienausstellung im Rammelsberg oder Hirschler-Pfauenteich-Kaskade in der Oberharzer Wasserwirtschaft als Highlights der Welterbe-Stätte vor.

Zu den weiteren Welterbe-Stätten, die auf der Internetseite präsentiert werden, gehören die Hildesheimer St. Michaeliskirche und der Mariendom als Beispiele frühromanischer Baukunst, die bereits 1985 gemeinsam von der UNESCO in ihre Liste der schützenswerten Kulturdenkmäler aufgenommen wurden. Sie beherbergen die herausragende bemalte Holzdecke in der Michaeliskirche sowie den Hildesheimer Domschatz, einen der großen Kirchenschätze Europas.

2009 fand das Wattenmeer aufgrund seiner global herausragenden geologischen und ökologischen Bedeutung Eingang in die UNESCO-Liste des Welterbes der Menschheit. Es erstreckt sich über eine Länge von rund 500 Kilometern entlang der niederländischen, deutschen und dänischen Nordseeküste und ist damit das größte Wattsystem der Welt, in dem dynamische Prozesse weitgehend ungestört ablaufen.

Jüngstes Mitglied der niedersächsischen UNESCO-Kulturdenkmäler in Niedersachsen ist seit 2011 das Alfelder Fagus-Werk, das als Ursprungsbau der modernen Industriearchitektur gilt. Der junge Architekt Walter Gropius, Begründer des Bauhauses, hat mit der Schuhleistenfabrik einen seiner ersten Entwürfe realisiert. Noch heute wird in der über 100 Jahre alten Fabrik gearbeitet.

Die Initiative zur Neugestaltung der Internetseite sowie die Koordination lagen bei der Öffentlichkeitsarbeit des Bistums Hildesheim, dessen Hauptkirche der Hildesheimer Dom ist. In enger Kooperation erarbeiteten die beteiligten Welterbestätten zusammen mit Hildesheim Marketing Gestaltung und Inhalt für die neue Internetseite. Design und technische Umsetzung übernahm die Hannoveraner Agentur Drive.

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Wettbewerb Dein Kunstwerk vom Welterbe! startet ab 30. Mai

Ab 30. Mai ist Goslar und die Welt aufgerufen, ein eigenes Kunstwerk vom UNESCO-Welterbe im Harz für einen Wettbewerb zu schaffen. Dein Kunstwerk vom Welterbe! lautet die Aktion, die gemeinsam von Goslarsche Zeitung, Goslar marketing GmbH, Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz und Weltkulturerbe Rammelsberg veranstaltet wird. Die Aktion läuft auf den Social Media-Kanälen unter dem Hashtag #DeinKunstwerkVomWelterbe!

Dein Kunstwerk vom Welterbe! setzt der Kreativität keine Grenzen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können etwa das Erzbergwerk Rammelsberg malen, die Stadtansicht von Goslar basteln oder die Oberharzer Wasserwirtschaft im Sandkasten nachbauen. Ein Foto von dem Werk kann schließlich im Zeitraum vom 30. Mai bis 5. Juni, 12 Uhr, an leser-forum(at)goslarsche-zeitung.de geschickt werden. Bitte Name, Alter, Telefonnummer und Kurzbeschreibung angeben – und das Stichwort: „Welterbe-Kunstwerk“. Bitte Fotos einsenden, keine Originale.

Eine Jury erstellt aus sämtlichen Einreichungen eine Vorauswahl, die am 6. Juni unter goslarsche.de und in der Zeitung vorgestellt werden. In einem Voting am 6. und 7 Juni können alle Kunstbegeisterte und Welterbe-Fans unter goslarsche.de über die Gewinnerinnen und Gewinner entscheiden. Sie werden am 9. Juni ebenfalls online und in der Zeitung bekannt gegeben.

Der Gewinner darf sich über vier HarzCards für vier Tage einschließlich Abenteuertour im Welterbe freuen. Auf den Zweitplatzierten warten zwei HarzCards für vier Tage und der Drittplatzierte erhält einen 50 € Goslar Einkaufsgutschein Greif‘s Dir.

Dein Kunstwerk vom Welterbe! ist ein Beitrag zum Welterbetag am 7. Juni. Aus bekannten Gründen findet er in diesem Jahr nur online statt.

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Museen im UNESCO-Welterbe bieten ab Pfingsten Freiluftführungen an

Das Weltkulturerbe Rammelsberg und die seitens der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz betriebenen Museen Oberharzer Bergwerksmuseum und ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried bieten ab dem Pfingstwochenende wieder Freiluftführungen an. Trotz der Wiedereröffnung der Einrichtungen vor wenigen Wochen waren derartige Angebote aufgrund behördlicher Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bislang nicht möglich.

„Wir nutzen die neuen Gestaltungsspielräume, um unseren Gästen unter sicheren Bedingungen ein attraktives Welterbe-Erlebnis zu ermöglichen.“, erklärt Gerhard Lenz, Direktor der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz und Geschäftsführer der Weltkulturerbe Erzbergwerk Rammelsberg Goslar GmbH. „Durch die kulturlandschaftlichen Facetten unserer Welterbestätte sind die nun wieder möglich gewordenen Outdoor-Führungen ein großer Gewinn.“

Das Weltkulturerbe Rammelsberg startet ab dem kommenden Pfingstwochenende mit Freiluft-Angeboten. Vom 30. Mai bis 2. Juni können die Besucherinnen und Besucher bei täglichen Führungen etwa die Architektur des Rammelsberges (13 Uhr) oder die ihn umgebene Kulturlandschaft (14:30 Uhr) entdecken. Jeweils um 12 und um 14 Uhr können Gäste den Weg kennenlernen, den das Erz bei seiner Aufbereitung vom Brocken zum Konzentrat nimmt. Bei der Führung „Hinter den Kulissen des Rammelsberges“ (11 und 14:30 Uhr) wird nicht die Welterbestätte klassisch vermittelt, sondern vielmehr der Blick in sonst geschlossene Bereiche geworfen, während die Guides besondere Erlebnisse aus dem Museumsbetrieb erzählen. Tickets für die genannten Führungen sind auch online buchbar.

Auch das Oberharzer Bergwerksmuseum nimmt sein umfangreiches Führungsprogramm ab sofort wieder auf und bietet zahlreiche Touren über Tage mit Welterbe-Guides an. Gleich die erste offizielle Führung (30. Mai, 14 Uhr) nach dem Corona-Lockdown ist ein echtes Highlight: Bei der Tour „Auerhahn-Kaskade im Bockswieser Revier“ führt ein Welterbe-Guide in etwa 2,5 Stunden durch die größte Teichkaskade im Welterbe. Einige Führungen, die bislang untertägige Elemente enthielten, wurden angepasst und werden fortan den Welterbe-Gästen angeboten. Zudem finden ab dem 29. Mai Freilichtführungen zu den historischen Museumsgebäuden innerhalb der Bergstadt Zellerfeld und den bergbaulichen Anlagen im Freigelände statt (11 Uhr, Angebot für zunächst ca. 1 Monat).

Das ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried bietet vom 29. Mai bis 2. Juni ebenfalls zahlreiche Freilichtführungen an. Täglich lässt sich ab 14 Uhr bei einem geführten Rundgang die gotische Klosteranlage erkunden. An Pfingstsonntag und -montag geht es zu Fuß (10:30 Uhr) oder mit dem eigenen Fahrrad (12 Uhr) durch die Walkenrieder Teichlandschaft. Die angebotenen Touren führen durch die in Wälder, Wiesen und Karst eingebettete historische Teichlandschaft mit Technikdenkmal und reizvoller Kulturlandschaft.

Auch für die Führungen unter freiem Himmel gelten besondere Hygienevorschriften: Die Gruppengröße ist auf 10 Personen beschränkt und es gilt ein einzuhaltender Abstand zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern von 1,5 Meter. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist obligatorisch.

Nähere Informationen zu den Angeboten sind beim Besucherservice der jeweiligen Häuser erhältlich.

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Oberharzer Bergwerksmuseum öffnet zusätzliche Ausstellungsbereiche auf dem Freigelände

Das Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld öffnet zusätzliche Ausstellungsbereiche: Ab Donnerstag, den 21. Mai 2020, können Besucherinnen und Besucher das Schachthaus mit seinem Anschauungsbergwerk im Freigelände eigenständig besichtigen. Bislang waren diese Bereiche nur bei regulären Museumsführungen zu sehen, die derzeit Corona-bedingt nicht stattfinden können.

„Die meisten unserer Gäste kommen ins Museum, um das Schaubergwerk zu besichtigen.“, erklärt Uli Reiff, Leiter des Oberharzer Bergwerksmuseums. „Mittels eigenständiger Besichtigungen machen wir das begehbare Diorama mit seiner Förderstrecke, Fahrkunst und Füllort trotz Corona-Beschränkungen erlebbar.“

Das Schaubergwerk entstand Ende der 1920er Jahre nach dem Vorbild des Schaubergwerks im Deutschen Museum in München. Es umfasst typische Bergwerksbauten über Tage und ein komplexes Stollennetz, das den Besucherinnen und Besuchern einen Eindruck des untertägigen Bergbaus vermittelt. Nun neu eingerichtete Markierungen stellen sicher, dass die Gäste auch ohne Museumsführer nach 100 Metern wieder den Weg ans Tageslicht finden. Neue, auch englischsprachige Beschilderungen erklären die Exponate im Freigelände.

Auch im Haupthaus warten neue Ausstellungsbereiche auf die Gäste: Völlig neu inszeniert ist beispielsweise das Schaudepot. In einem „überdimensionale Setzkasten“ wird die umfangreiche Modellsammlung wandfüllend präsentiert.

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Vorbereitungen für die Wiedereröffnungen der Museen im UNESCO-Welterbe im Harz sind angelaufen

Das Weltkulturerbe Rammelsberg und die seitens der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz betriebenen Museen Oberharzer Bergwerksmuseum und ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried bereiten ihre Wiedereröffnung vor. Seit dem 14. März sind die Einrichtungen aufgrund behördlicher Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie für den Besucherbetrieb geschlossen.

Das Kloster in Walkenried startet am 12.05. und das Weltkulturerbe Rammelsberg einen Tag später am 13.05. den Museumbetrieb. Das Oberharzer Bergwerksmuseum, in dem vor der Wiedereröffnung noch neue Ausstellungsbereiche eingerichtet werden, öffnet schließlich am 18.05. seine Türen für die Besucherinnen und Besucher. Da gesetzliche Rahmenbedingungen ausstehen, ist derzeit ungewiss, wann auch reguläre Führungen wieder angeboten werden können.

Neue Konzepte für den untertägigen Führungsbetrieb unter strengeren Hygieneerfordernissen wurden bereits vorbereitet. Geschäftsführer Gerhard Lenz, der zugleich Direktor der Stiftung UNESCO-Welterbe ist, erläutert: „Nach einer Besucherbefragung wollen 98,6 % unserer Gäste im Weltkulturerbe Rammelsberg unter Tage. Dieser berechtigten Erwartung wollen wir auch bei erhöhten Anforderungen an den Gesundheitsschutz entsprechen, da die Besichtigung der Stollen und Schächte ein ganz elementarer Teil des authentisches Welterbe-Erlebnisses ist.“ Damit die untertägigen Führungen reibungslos laufen, finden derzeit Begehungen und Probeläufe statt.

Sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Häuser werden für die veränderte Museumssituation umfangreich geschult. Mit den weiteren Maßnahmen, die realisiert werden, sind die Menschen in Deutschland schon vertraut: Sie betreffen etwa Mundschutz, Plexiglasscheiben, Abstandsregelungen und Desinfektionsmittel. „Sie alle dienen dem einem Ziel, einen anregenden Museumsbesuch auch bei erhöhten Hygieneerfordernissen möglich zu machen.“, erklärt Gerhard Lenz.

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Kurzarbeit bei der Welterbe-Stiftung und dem Rammelsberg

Seit Samstag, den 14. März 2020, sind die musealen Einrichtungen der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz sowie der Rammelsberg für den Besucherbetrieb geschlossen, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Auf diese Weise sollen Personenkontakte minimiert und damit die Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen bzw. Mitbürgerinnen und Mitbürgern geschützt werden.

Den Kernaufgaben der Stiftung und des Rammelsberg, das Welterbe zu vermitteln, es zu beforschen und zu erhalten sowie die damit verbundenen weiteren Tätigkeiten, kann damit im Wesentlichen nicht mehr nachgegangen werden. Im Notfallmodus werden allein die unbedingt notwendigen Aufgaben durchgeführt. Auch der allseits propagierte Einsatz von Homeoffice ist in den Institutionen kaum sinnvoll realisierbar, da der Zugriff auf Bücher, Quellen oder Objekte etc. notwendig ist.

Mehr noch: Die musealen Einrichtungen der Welterbe-Stiftung sowie der Rammelsberg erzielen keine Einkünfte mehr. Anders als etwa bei Landesmuseen bricht hierdurch ein wesentlicher Teil der Finanzierungsgrundlage weg. Handlungsspielräume werden empfindlich geschmälert. „Ein Kulturbetrieb ist immer auch ein Wirtschaftsbetrieb – und aktuell haben wir kein Kundengeschäft.“, erklärt Gerhard Lenz, Direktor der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz und Geschäftsführer der Weltkulturerbe Erzbergwerk Rammelsberg Goslar GmbH.

Zwei Ziele, die in unmittelbaren Zusammenhang stehen, bestimmen nunmehr das Denken und Handeln:

1.    Der Erhalt der Gesundheit, der sozialen Sicherheit und des Arbeitsplatzes aller Mitarbeiter.
2.    Der nachhaltige Erhalt der Handlungsfähigkeit und wirtschaftlichen Existenz der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz und der von ihr betriebenen Einrichtungen sowie des Rammelsberg.

Analog zu den vielen anderen Wirtschaftsunternehmen, die in diesen Tagen Kurzarbeit anmelden, hat die Stiftung Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft sowie die Weltkulturerbe Erzbergwerk Rammelsberg Goslar GmbH – in Absprache mit den Institutionen des Landes Niedersachsen – daher zu Montag, den 30. März 2020, Kurzarbeit für einen Anteil von 90 % Ihrer jeweiligen Normalarbeitszeit angemeldet. Für die restlichen 10 % der Arbeitszeit zahlt die Welterbe-Stiftung bzw. der Rammelsberg 100 % der Bezüge. Letztlich gilt es in dieser Phase Geldmittel einzusparen, damit die Besucherinnen und Besucher bei Wiederaufnahme des regulären Betriebs das Welterbe auf gewohnt hohem Niveau erleben können.

„Wir sind davon überzeugt, dass wir mittels Kurzarbeit die Krisensituation bewältigen können und dabei weder die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch die Stiftung oder die GmbH in eine ökonomische Schieflage geraten.“, erklärt Gerhard Lenz. „Zusammenhalt ist das Gebot der Stunde.“

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Veranstaltungsabsagen im UNESCO-Welterbe im Harz

Nach den Schließungen des Weltkulturerbe Rammelsberg und weiteren Einrichtungen des UNESCO-Welterbe im Harz seit vergangenem Samstag erfolgt die Absage der Veranstaltungen bis auf Weiteres – mindestens jedoch bis zum 19. April 2020.

„Ein Virus hält die ganze Welt in Atem und hat auch erhebliche Auswirkungen auf die internationale Familie der UNESCO-Welterbestätten – uns inbegriffen.“, erläutert Gerhard Lenz, Direktor der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz, die Entscheidung. „In diesen herausfordernden Zeiten stellen wir die Gesundheit unserer Gäste, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie aller Mitglieder der Gesellschaft in den Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns.“

Die Absage betrifft sämtliche Veranstaltungen im Zeitraum bis einschließlich 19. April 2020 aber auch später stattfindende Formate. So werden weder die Sonntags-Matineen am Rammelsberg am 29. März und 26. April 2020 noch die Eröffnungen der neuen Ausstellungsbereiche in den sogenannten TRAFO-Häusern am 28. März 2020 oder die Eröffnungsfeier des Welterbe-Infozentrum Walkenried am 17. April 2020 stattfinden. Auch die am Rammelsberg vom 28. bis 30. April 2020 geplante Jahrestagung der deutschen UNESCO-Welterbestätten wird in das kommende Jahr verschoben.

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UNESCO-Welterbe im Harz stellt Sonderausstellungsprogramm 2020 vor

Mehrere Museen im UNESCO-Welterbe im Harz präsentieren ein vielfältiges Ausstellungsprogramm im laufenden Jahr: Industriegeschichte, Kunst, Natur und Architektur sind die Themen der Ausstellungen im Weltkulturerbe Rammelsberg, Oberharzer Bergwerksmuseum und Goslarer Museum.

Die Sonderausstellung „Orte der Arbeit“ widmet sich im Weltkulturerbe Rammelsberg vom 15. März bis 8. November 2020 dem Thema der Industriemalerei. Erstmalig werden der Öffentlichkeit zahlreiche Gemälde und Graphiken aus der Sammlung Prof. Dr. Volkmar Neubert aus Clausthal-Zellerfeld präsentiert.
Durch verschiedene Epochen und Stile vermittelt die eindrucksvolle Sammlung einzigartige Abbildungen von Industrieanlagen und der menschlichen Arbeit. Präsentiert werden die Bilder in den ehemaligen Eindickern der Rammelsberger Erzaufbereitungsanlage, einem authentischen Ort der Arbeit. Dort bilden sie einen ausdrucksstarken Kontrast zwischen der Sicht eines Künstlers auf die Arbeit und der realen Arbeitsatmosphäre in einer Industrieanlage.

Die Sonderausstellung „Fledermäuse – Geheimnisvolle Jäger der Nacht“ präsentiert im Oberharzer Bergwerksmuseum vom 6. März bis 7. Juni 2020 einzigartige Fledermausfotografien von Dr. Christoph Franz Robiller. Die Fotografien bieten faszinierende Einblicke in die für uns Menschen größtenteils verborgene Welt der Fledermäuse.
Eröffnet wird die Ausstellung am 6. März 2020, um 18:00 Uhr, mit Grußworte von u.a. der stellvertretenden Direktorin der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz Manuela Armenat, dem stellvertretenden Bürgermeister von Clausthal-Zellerfeld Udo Künstel und Dr. Friedhart Knolle vom Nationalpark Harz.

„Erz-Nornen- Mythen, Farben und Metalle“ lautet der Titel zu einer Ausstellung des Künstlers Mariano Rinaldi Goni im Weltkulturerbe Rammelsberg. Die vom 6. Juni bis 3. Juli 2020 laufende Ausstellung gibt einen umfangreichen Einblick in Gonis expressives Oeuvre und ermöglicht es, sein künstlerisches Schaffen aktiv mitzuerleben sowie mitzugestalten. Zeitgleich zur Ausstellung malt der Argentinier im Zusammenspiel von Musik und Tanz ein mehrteiliges Gemälde, in dem er sich mit den regionalen Mythen und Legenden des Harzes auseinandersetzt.

Das Goslarer Museum präsentiert noch bis zum 15. März 2020 die Ergebnisse eines Freiraumwettbewerbs, der zur Umgestaltung des heutigen Domplatzes („Stiftsgarten“) gegenüber der 1040/1050 erbauten Kaiserpfalz ausgelobt worden war. Gezeigt werden die eingereichten Entwürfe inklusive dem bereits gefundenen Siegerentwurf. Auch dreidimensionale Modelle, Planskizzen und Zeichnungen sowie Texte und Beschreibungen vermitteln ein Bild von den Ideen der Landschaftsarchitekten.

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Stiftung Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft
Dr. Falk Lauterbach
Bergtal 19, 38640 Goslar
Tel. 05321-750 135
 

Basis-Pressetext

Bild-Archiv

Wir haben einen Fundus von Fotos zu unterschiedlichsten Themenbereichen des Welterbes, bitte sprechen Sie uns (siehe Kontaktdaten oben) an. Direkt hier ein paar Beispiele zum Download. Die entsprechenden Fotografen sind im Dateinamen benannt und müssen verpflichtend bei Veröffentlichungen genannt werden.

Hirschler-Pfauenteil-Kaskade (1MB/jpg)

Führung im Roeder-Stollen am Rammelsberg

Besucher an der Grubenbahn am Rammelsberg

Gesamtansicht Rammelsberg

Ottiliae-Schacht in Clausthal-Zellerfeld

Grafik UNESCO