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Die Oberharzer Wasserwirtschaft –

107 Teiche sowie 340 Kilometer Wassergräben und -läufe


Teiche, Gräben und Wasserläufe durchziehen die malerische Landschaft des Oberharzes. Sie sind die sichtbaren Bestandteile der Oberharzer Wasserwirtschaft, die vom 16. bis ins 19. Jahrhundert hinein entstanden ist. Einst waren die Teiche Energiespeicher und lieferten das Antriebswasser für die Erzförderung, für die Pumpen der Bergwerke und später für den Personentransport unter Tage.

Zum Welterbeteil Oberharzer Wasserwirtschaft gehören heute 310 Kilometer Wassergräben und 30 Kilometer Wasserläufe. 63 der 107 erhaltenen Teiche sind noch in Nutzung und dienen der Energieversorgung, als Hochwasserrückhalt, als Trinkwasserspeicher oder als Badeteich.

Zur Oberharzer Wasserwirtschaft zählen weitere bedeutende über- und untertägige Baudenkmale wie die mittelalterliche Klosteranlage Walkenried, deren wassertechnisch versierte Mönche seit der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts auch Miteigentümer des Rammelsberger Bergbaus waren, die Grube Samson in St. Andreasberg, der 19-Lachter-Stollen in Wildemann, die Schachtanlage Knesebeck in Bad Grund sowie in Clausthal-Zellerfeld der Ottiliae-Schacht und der Schacht Kaiser Wilhelm II.

Striegelhaus der Oberharzer Wasserwirtschaft

Striegelhaus der Oberharzer Wasserwirtschaft

© Stefan Sobotta

Die Oberharzer Wasserwirtschaft können Sie bei zahlreichen Führungen entdecken.

Die Oberharzer Wasserwirtschaft können Sie bei zahlreichen Führungen entdecken.

© Hansjörg Hoerseljau

Kulturlandschaft inmitten von Natur: Der Oberharz ist von zahlreichen künstlich angelegten Gewässern geprägt.

Kulturlandschaft inmitten von Natur: Der Oberharz ist von zahlreichen künstlich angelegten Gewässern geprägt.

© Hansjörg Hoerseljau

Der Oderteich ist der größte aller Oberharzer Teiche.

Der Oderteich ist der größte aller Oberharzer Teiche.

© Stefan Sobotta

ÜBERSICHTSKARTE


KONTAKT

Oberharzer Bergwerksmuseum
Bornhardtstr. 16
38678 Clausthal-Zellerfeld
Tel. 05323-98950
info@bergwerksmuseum.de
www.bergwerksmuseum.de

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Grafik UNESCO