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Welterbewanderung zum Zellerfelder Kunstgraben

Romantisch plätschernde Bäche durchziehen die beschauliche Landschaft mit offenen Bergwiesen bei Clausthal-Zellerfeld. So scheint es zunächst. Kunstvolle Trockenmauern, kleine Brücken oder Steinbögen erzählen neben den künstlich angelegten Wassergräben jedoch eine andere Geschichte für die Zellerfelder Gruben. Sie berichten von der enormen Meisterleistung und den aufwendigen Bemühungen der Bergleute, das wertvolle Wasser für den Bergbau zu nutzen. Diese leichte Rundwanderung bietet einen idealen Einstieg in das Thema Oberharzer Wasserwirtschaft.

Aufgrund der derzeitigen Verordnungslage ist eine Anmeldung unter 05323 - 98 95 0 oder info@oberharzerbergwerksmuseum.de erforderlich. Weiterhin sind während der Führung 1,5m Abstand zueinander und das Tragen eines Mund-Atemschutzes einzuhalten.

Start: 30.10.2020, um 14:00 Uhr
Treffpunkt: Das Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstrasse 16, 38678 Clausthal-Zellerfeld
Dauer: etwa 2 Stunden
Teilnahmegebühr: 7,50 €/ Erwachsene, 4,50 €/ Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre

Sonderfahrten mit der Tagesförderbahn am 3. Oktober 2020

Anlässlich des 30. Jahrestages der Deutschen Einheit bietet das Oberharzer Bergwerksmuseum am Samstag, den 3. Oktober 2020, Sonderfahrten mit der Tagesförderbahn zum Ottiliae-Schacht an. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dort die Schachtanlage und das Gelände besichtigen und eine Vorführung der Fördermaschine erleben.

Schon von weitem ist am Westrand von Clausthal-Zellerfeld der Förderturm des Ottiliae-Schachts zu sehen. Dieser stammt von der einst vom Bergbau geprägten Stadt. Die 1876 errichtete imposante Stahlkonstruktion ist nicht nur Deutschlands ältestes stählernes Fördergerüst, sondern auch Ziel einer ungewöhnlichen Fahrt mit der Tagesförderbahn.

Eine fröhliche Spazierfahrt, wie für heutige Besucher, war diese Fahrt vor und nach einem langen beschwerlichen Arbeitstag für die Bergleute damals sicher nicht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Erz vom weiter östlich gelegenen Schacht Kaiser Wilhelm II. zur Aufbereitung zum Ottiliae-Schacht gebracht.

Treffpunkt ist der Alte Bahnhof Clausthal-Zellerfeld, 38678 Clausthal- Zellerfeld. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahmegebühr für Erwachsene beträgt 7,00 €, für Kinder bis 18 Jahre 3,50 €.

Welterbewanderung zur Hirschler-Pfauenteich-Kaskade

Am kommenden Mittwoch, 30. September, 14 Uhr, bietet das Oberharzer Bergwerksmuseum eine Welterbewanderung um die Hirschler- Pfauenteich- Kaskade an.

Die Hirschler-Pfauenteich-Kaskade mit ihren vier Teichen und das dazugehörige Wassergrabennetz sind eindrucksvolle Zeugnisse des weltweit einmaligen Kulturerbes der Oberharzer Wasserwirtschaft und dessen nachhaltiger Nutzung. Auf dieser Rundwanderung erfahren Sie, welche Verbindung zwischen diesem beeindruckenden Teichsystem und den Kehrrädern der ehemals besonders erzreichen Gruben Caroline und Dorothea seit dem 17. Jahrhundert besteht und wie die Menschen die Landschaft des Oberharzes veränderten.

Treffpunkt ist der Parkplatz Am Pulverhaus, 38678 Clausthal-Zellerfeld. Voranmeldung über info@bergwerksmuseum.de oder 05323 98 95 0 ist erforderlich.

Die Teilnahmegebühr für Erwachsene beträgt 7,50 €, für Kinder bis 18 Jahre 4,50 €.

Auf den Spuren des Rammelsberger Bergbaus rund um Goslar

Im Rahmen der Rammelsberger Sonntags-Matineen findet am Sonntag, 27. September 2020, um 11.00 Uhr eine geführte Wanderung an den Ausläufern des Rammelsberges statt. Startpunkt ist der Parkplatz Osterfeld. Auf dem Weg in Richtung Ruine St. Johannes erfahren die TeilnehmerInnen viel Wissenswertes und nicht immer auf den ersten Blick Erkennbares aus der alten und jüngeren Geschichte des Rammelsberges. Beispielsweise, was die Stollenlinde mit einem Stollen zu tun hat und wo dieser heute nach über Tage tritt.

Der Rundweg führt in der Folge entlang der Wallanlagen zurück zum Ausgangspunkt.

Dauer: ca. 1 Stunde
Beginn: 11.00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch ist die Teilnehmerzahl begrenzt, daher bedarf es einer Anmeldung bis Freitag 15.00 Uhr unter info(at)rammelsberg.de oder 05321-750-0. Während der Führung ist eine Mund-Nasen-Bedeckung obligatorisch und der Mindestabstand von 1,50 m einzuhalten.

Wiederaufnahme ausgewählter untertägiger Führungen in der Oberharzer Wasserwirtschaft

Nach entsprechender Rücksprache mit dem Landkreis Goslar, dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Clausthal-Zellerfeld und den Harzwasserwerken finden ab sofort wieder die Führungsformate „Hundslauf & Wasserlauf“ und „Entdeckertour Altensegener Rösche“ statt.

Im Rahmen einer Corona-Sicherheitsbefahrung am 16.09.2020, die von Mitarbeitern der Stiftung Welterbe im Harz und Ihrer Einrichtung Oberharzer Bergwerksmuseum stattgefunden hat, wurden die Sicherheits- und Hygienetauglichkeiten in Hinblick auf die Niedersächsische Coronaverordnung überprüft.

An der Welterbe-Tour „Hundslauf & Wasserlauf“ mit Hinfahrt auf der Tagesförderbahn und Befahrung im Bremerhöher Wasserlauf dürfen ab sofort bis zu neun Personen unter Führung eines Welterbeguides teilnehmen. Hierbei gilt es während der gesamten Führungsdauer einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten und einen Mund-Nasen-Atemschutz zu tragen.

Bei der Welterbe-Entdeckertour „Altensegener Rösche“ gelten dieselben Bedingungen, außer dass dort acht Gäste unter Begleitung von zwei Grubenführern zugelassen sind.

Die nur auf allen Vieren im Krabbelgang erreichbare ovale Radstube von 1806 kann aus naheliegenden Gründen nicht befahren werden. „Wir würden unseren Gästen gerne die ovale Radstube zeigen. Die Sicherheits- und Hygienebefahrung hat allerdings ergeben, dass die Kriechstrecke die Gäste mit Atemmasken und die Grubenführer mit Visier vor zu große körperliche Herausforderungen stellen würde“, so Maximilian Wagener, Sachbearbeiter Verwaltung der Welterbe-Stiftung.

Außerdem sind in diesem Bereich der Ablaufrösche der Rosenhöfer Kehrradstuben der Querschnitt und der Luftaustausch nicht optimal. „Gemeinsam mit dem Oberharzer Geschichts- und Museumsverein, dem die Bergwerksanlage gehört, werden wir diese Strecke künftig normal begehbar herstellen“, fügt OBM-Museumsleiter und Mitarbeiter der Welterbe-Stiftung Ulrich Reiff hinzu.

Weiterhin gilt bei beiden Touren, dass Brillenträger nicht teilnehmen können, da Luftfeuchtigkeit und Atemschutz das Sichtfeld zu sehr einschränken.

„Wir freuen uns trotz der Einschränkungen sehr, dass wir unseren Gästen wieder einen Teil des verborgenen Welterbes im Oberharz zeigen und Ihnen so ein bisschen Normalität zurückgeben können unter höchsten Sicherheitsbestimmungen.“, so Reiff.

Das Welterbe-Tourangebot „Dorotheer Rösche und Caroliner Wetterschacht“ dagegen bleibt bis zur nächsten Saison 2021 ausgesetzt, da im Stollen dringend notwendige Sanierungsarbeiten durch die Harzwasserwerke durchgeführt werden müssen.

Als Starttermin zur Wiederaufnahme des Führungsbetriebes findet bereits am kommenden Samstag, den 19. September 2020, die erste geführte Welterbe-Tour „Hundslauf & Wasserlauf“ statt.

Dabei wird die Bremerhöhe im Westen von Clausthal über und unter Tage erkundet und umrundet. Zunächst wird vom Startpunkt Ottiliae-Schacht mit der Tagesförderbahn auf der Trasse eines ehemaligen Grabens gefahren, der angelegt wurde, um die Erzgruben am Rosenhof mit Wasser zu versorgen. Im Rosenhöfer Revier wurde vom 16. Jahrhundert bis 1930 Blei, Kupfer und Silber abgebaut. Ausgerüstet mit Helm, Schutzjacke, Stiefeln und Geleucht unterqueren die Gäste die Bremerhöhe und befahren, wie der Bergmann sagt, den Bremerhöher Wasserlauf. Am Ziel der eindrucksvollen Tour steht die Besichtigung der Runden Rosenhöfer Radstube über die Besuchertreppe. Von dort geht es über Tage zurück durch die Bergbau-Kulturlandschaft bis zum Ottiliaeschacht.

Die erforderlichen Anmeldungen nimmt der Besucherservice Welterbe-Stiftung unter 05323 - 98 95 0 oder info@bergwerksmuseum.de entgegen.

Außer den festen Tour-Terminen sind ab jetzt auch individuelle Gruppen-Buchungen wieder jederzeit möglich.

Welterbewanderung zum Polsterberger Hubhaus

Am Donnerstag, den 10. September 2020 bietet das Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld eine Welterbewanderung zum Polsterberger Hubhaus an.

Der Dammgraben führt das Wasser weit entfernter Hochmoore an Brocken und Bruchberg auf die Hochebene von Clausthal-Zellerfeld. Im Polsterberg Hubhaus, heute ein Waldgasthaus, förderten Wasserräder und Pumpen das Wasser 18 Meter höher in die Speicherteiche – Hirschler und Jägersbleeker Teich. Die reichen Gruben Dorothea und Caroline benötigten viel Wasser, um das begehrte Silbererz aus der Tiefe zu fördern.

Sie erkunden auf dieser leichten Rundtour den wichtigsten „Verteilerknoten“ im Energiesystem Oberharzer Wasserwirtschaft. Am Pumpenhaus, vorbei an alten Kunstradstuben, am Polstertaler Teich und zahlreichen Gräben erfahren Sie, wie Wasserräder die Silbergruben im Burgstätter Revier jahrhundertelang mit Energie versorgten.

Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Parkplatz direkt beim Polsterberger Hubhaus.

Aufgrund der derzeitigen Verordnungslage ist eine Anmeldung unter 05323 - 98 95 0 oder info@bergwerksmuseum.de erforderlich. Während der Führung sind 1,5m Abstand zueinander einzuhalten
und das Tragen eines Mund-Atemschutzes verpflichtend.

Die Teilnahmegebühr beträgt 7,50 € für Erwachsene und 4,50 € für Kinder und Jugendliche.

Feierabendführung im Oberharzer Bergwerksmuseum

Am Freitag, 4. September 2020, bietet das Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld seinen Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit der Teilnahme an einer Feierabendführung durch das Freigelände.

Bereits seit 90 Jahren stehen die originalen Bergbauanlagen aus dem Oberharz im Freigelände des Bergbaumuseums hinter den historischen, ehemaligen Rathausgebäuden. Früher Orte beschwerlicher Arbeit, dienen sie heutzutage der Vermittlung der Bergbaugeschichte und sind mittlerweile Orte der Stille. In unserem neuen Führungsformat, das zunächst als Pilotprojekt startet, sind Gäste herzlich eingeladen, im Licht des Sonnenuntergangs, die Geschichten dieser Gebäude zu erfahren.

Treffpunkt ist um 19:00 Uhr vor dem Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16, 38678 Clausthal-Zellerfeld.

Aufgrund der derzeitigen Verordnungslage ist eine Anmeldung unter 05323 - 98 95 0 oder info@bergwerksmuseum.de erforderlich. Während der Führung sind 1,5m Abstand zueinander einzuhalten und das Tragen eines Mund-Atemschutzes verpflichtend. Die Teilnahmegebühr beträgt 5,00 € für Erwachsene und 3,50 € für Kinder und Jugendliche.

Welterbe-Wanderung zum Zellerfelder Kunstgraben

Am kommenden Donnerstag, 3. September, 14 Uhr bietet das Oberharzer Bergwerksmuseum eine Welterbe-Wanderung zum Zellerfelder Kunstgraben an.

Romantisch plätschernde Bäche durchziehen die beschauliche Landschaft mit offenen Bergwiesen bei Clausthal-Zellerfeld. So scheint es zunächst. Kunstvolle Trockenmauern, kleine Brücken oder Steinbögen erzählen neben den künstlich angelegten Wassergräben jedoch eine andere Geschichte für die Zellerfelder Gruben. Sie berichten von der enormen Meisterleistung und den aufwendigen Bemühungen der Bergleute, das wertvolle Wasser für den Bergbau zu nutzen. Diese leichte Rundwanderung bietet einen idealen Einstieg in das Thema Oberharzer Wasserwirtschaft.

Teilnahmegebühr für Erwachsene beträgt 7,50 €, für Kinder bis 18 Jahre 4,50 €. Treffpunkt ist vor dem Hauptgebäude des Oberharzer Bergwerksmuseums.

Aufgrund der derzeitigen Verordnungslage ist eine Anmeldung unter 05323 - 98 95 0 oder info@bergwerksmuseum.de erforderlich. Weiterhin sind während der Führung 1,5m Abstand zueinander und das Tragen eines Mund-Atemschutzes einzuhalten.

Welterbe-Wanderung zur Hutthaler Widerwaage

Am Samstag, 29. August, 14 Uhr, bietet das Oberharzer Bergwerksmuseums eine Tour zur Hutthaler Widerwaage mit einem Welterbeguide an.

Die Huttaler Widerwaage, ein kunstvoll in Naturstein gemauertes Ausgleichsbecken mit einer ebenfalls gemauerten Bogenbrücke, folgt dem genialen Prinzip, das Wasser hoch zu halten. Das Wasser konnte so im Huttaler Graben und im anschließenden Huttaler Wasserlauf in zwei Richtungen fließen. Die Tour führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorbei an der Hirschler-Pfauenteich-Kaskade sowie an zahlreichen Gräben der Oberharzer Wasserwirtschaft.

Treffpunkt ist der Parkplatz Am Pulverhaus, 38678 Clausthal-Zellerfeld. Voranmeldung über info@bergwerksmuseum.de oder 05323 98 95 0 ist erforderlich.

Die Teilnahmegebühr für Erwachsene beträgt 7,50 €, für Kinder bis 18 Jahren 4,50 €.

Während der gesamten Führung ist ein Mindestabstand von 1,50 m und das Tragen eines Mund-Atemschutzes verpflichtend.

Welterbe-Wanderung zur Hirschler-Pfauenteich-Kaskade

Am Samstag, 22. August 2020, um 14 Uhr, bietet das Oberharzer Bergwerksmuseum eine Wanderung um die Hirschler-Pfauenteich- Kaskade an.

Die Hirschler-Pfauenteich-Kaskade mit ihren vier Teichen und das dazugehörige Wassergrabennetz sind eindrucksvolle Zeugnisse des weltweit einmaligen Kulturerbes der Oberharzer Wasserwirtschaft und dessen nachhaltiger Nutzung. Auf dieser Rundwanderung erfahren Sie, welche Verbindung zwischen diesem beeindruckenden Teichsystem und den Kehrrädern der ehemals besonders erzreichen Gruben Caroline und Dorothea seit dem 17. Jahrhundert besteht und wie die Menschen die Landschaft des Oberharzes veränderten.

Treffpunkt ist der Parkplatz Am Pulverhaus, 38678 Clausthal- Zellerfeld. Voranmeldung über info@bergwerksmuseum.de oder 05323 98 95 0 ist erforderlich.

Die Teilnahmegebühr für Erwachsene beträgt 7,50 €, für Kinder bis 18 Jahren 4,50 €.

Welterbe-Infobox in Claushtal-Zellerfeld

Die mobile Welterbe-Infobox hat ab sofort und erstmalig in Clausthal-Zellerfeld ihre Tür für Einheimische und Touristen geöffnet. Für sechs Wochen wird sie das UNESCO-Welterbe im Harz "en miniature" präsentieren. Aufstellungsort ist vor dem Winterhoff’schen Haus – direkt beim Oberharzer Bergwerksmuseum (Bornhardtstraße 16, 38678 Clausthal-Zellerfeld).

Nicht zuletzt ist die mobile Welterbe-Infobox eine Preview des künftigen Welterbe-Infozentrums am Standort Clausthal-Zellerfeld, das im Sommer 2022 eröffnen wird. Stiftungsdirektor Gerhard Lenz und Britta Schweigel (Bürgermeisterin Clausthal-Zellerfeld) stellten heute Dr. Roy Kühne (Bundestagsabgeordneter der CDU für Goslar, Northeim und Osterode) den aktuellen Planungsstand vor.

Oberharzer Bergwerksmuseum begrüßt Gäste mit neuen Angeboten

Seit seiner Wiedereröffnung am 18. Mai warten zahlreiche Neuerungen auf die Besucherinnen und Besucher des Oberharzer Bergwerksmuseums. Sie sind zunächst im Museum zu entdecken, wo Ausstellungsbereiche neu eingerichtet wurden. Ein wahres Highlight ist beispielsweise das Schaudepot in dem die umfangreiche Modellsammlung des Museums wandfüllend präsentiert wird.

Auch das Führungsangebot wurde erweitert: Neben den täglichen Führungen im Schaubergwerk erfahren die Gäste bei der neuen Feierabendführung Wissenswertes zu den originalen bergbaulichen Gebäuden im Freigelände im Licht des Sonnenuntergangs. Die nächsten Führungen finden am 17.7., 7.08. und 21.08, jeweils um 19 Uhr, statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Nachdem im Zuge des Corona-bedingten Führungsausfalls Teile des Rundgangs für die selbständige Begehung eingerichtet wurde, können Besucherinnen und Besucher auch ohne Führung dieses besondere Highlight des Museums erleben.

Regelmäßig finden wieder übertägige Touren im UNESCO-Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft statt. Einige der bislang untertägigen Touren wurde so überarbeitet, dass sie übertägig begangen werden können. Zusätzlich zu den regelmäßig stattfindenden öffentlichen Touren besteht die Möglichkeit einer individuellen Buchung. Die Gruppengröße ist auf 15 Personen beschränkt und es gilt ein Mindestabstand von 1,5 Meter zwischen den Teilnehmenden. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist obligatorisch.

Auch die Tagesförderbahn hat ihren Betrieb wieder aufgenommen. Fahrten zum Welterbemonument Ottiliae-Schacht mit Führung und eigenständiger Erkundung finden jeweils sonn- und feiertags um 11 und 14:30 Uhr oder nach individueller Buchung statt. Auch hier gelten die bekannten Hygienevorschriften.

Infos und Anmeldung:

Oberharzer Bergwerksmuseum
Bornhardtstraße 16, 38678 Clausthal-Zellerfeld
Telefon: 05323-98950, E-Mail: info@bergwerksmuseum.de

AND THE WINNER IS...

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerb "Dein Kunstwerk vom Welterbe" stehen fest!

Insgesamt 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten Ihr Kunstwerk eingereicht. In unterschiedlichsten Techniken wurden sie geschaffen: Im Rennen waren Fotos u.a. aus der Vogelperspektive auf die Altstadt von Goslar, Gemälde etwa vom Rammelsberg sowie Skulpturen aus unterschiedlichsten Materialien. Aus sämtlichen Einreichungen traf eine Jury bestehend aus Angelique Becker (GOSLAR Marketing GmbH), Corinna Knoke (Goslarsche Zeitung) und Gesine Reimold (Welkulturerbe Rammelsberg) am vergangenen Freitag eine Vorauswahl von acht besonders bemerkenswerten Kunstwerken.

In einem Online-Voting wurden am vergangenen Wochende schließlich die Gewinnerinnen und Gewinner ermittelt. 252 von insgestamt 795 Stimmen gingen an Daniel Stojan mit Tochter Hedda, die den Goslarer Adler aus Holz von der alten Gammelmauer am Jakobikirchhof in einem "Upcycling-Kunstwerk" gebaut hatten. Platz 2 belegte Detlef Hänsel für die kinetische Skulptur zur Oberharzer Wasserwirtschaft. Auf sein Werk bestehend aus Wäschepresse, Kübelspritze und vielem mehr entfielen insgesamt 203 Stimmen. Auch die Zeichnung vom Breiten Tor von Anika Sobania überzeugte - mit 157 Stimmen kam sie auf Platz 3.

Bei der Preisverleihung am heutigen Abend überreichte Gerhard Lenz, Rammelsberg-Geschäftsführer und Direktor der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz, in der Kaue des Rammelsberg die Preise. HarzCards, Einkaufsgutscheine und eine Welterbe-Abenteuertour waren die Gewinne.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerinnen und Gewinner sowie vielen Dank an die weiteren Teilnehmenden für die vielen tollen Kunstwerke, Online-Voter sowie die Kooperationspartner Goslarsche Zeitung, GOSLAR marketing GmbH und Weltkulturerbe Rammelsberg.

Wettbewerb "Dein Kunstwerk vom Welterbe" verlängert!

Der Wettbewerb "Dein Kunstwerk vom Welterbe" wurde verlängert: Bis zum 12. Juni, 12 Uhr, können Sie ein Foto Ihres Kunstwerks vom UNESCO-Welterbe im Harz hier einreichen.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Kurze und lange Welterbe-Fans können das Erzbergwerk Rammelsberg malen, die Stadtansicht von Goslar basteln oder gar die Oberharzer Wasserwirtschaft im Sandkasten nachbauen.

Eine Jury erstellt aus sämtlichen Einreichungen eine Vorauswahl, die am 13. Juni unter goslarsche.de und in der Zeitung vorgestellt werden. In einem Voting am 13. und 14. Juni können alle Kunstbegeisterte und Welterbe-Fans unter goslarsche.de über die Gewinnerinnen und Gewinner entscheiden. Sie werden am 16. Juni ebenfalls online und in der Zeitung bekannt gegeben.

Der Gewinner darf sich über vier HarzCards für vier Tage einschließlich Abenteuertour im Welterbe freuen. Auf den Zweitplatzierten warten zwei HarzCards für vier Tage und der Drittplatzierte erhält einen 50 € Goslar Einkaufsgutschein Greif‘s Dir.

Die niedersächsischen Welterbe-Stätten auf einem Blick

In Niedersachsen gibt es vier herausragende Kulturgüter und Naturdenkmäler, die zum UNESCO-Welterbe in Deutschland gehören: in Hildesheim, in Goslar und dem Harz, in Alfeld sowie im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Eine neu gestaltete Internetseite bietet ab dem 7. Juni Informationen über alle anerkannten Welterbestätten zwischen dem Harz und der Nordsee.

Die Adresse lautet www.welterbe-niedersachsen.de. Nutzerinnen und Nutzer der neuen Website können sich mit Texten und zahlreichen Bildern ausführlich über die vier Welterbestätten informieren. Außerdem gibt es eine Karte mit Highlights der verschiedenen Orte, einen Veranstaltungskalender und Kontaktdaten zu Ansprechpersonen für Medien.
Zu den Welterbe-Stätten, die auf der Internetseite präsentiert werden, gehören die Hildesheimer St. Michaeliskirche und der Mariendom als Beispiele frühromanischer Baukunst, die bereits 1985 gemeinsam von der UNESCO in ihre Liste der schützenswerten Kulturdenkmäler aufgenommen wurden. Sie beherbergen die herausragende bemalte Holzdecke in der Michaeliskirche sowie den Hildesheimer Domschatz, einen der großen Kirchenschätze Europas.

1992 wurden das Bergwerk Rammelsberg als erstes deutsches Industriedenkmal sowie die zu den bedeutendsten geschlossen erhaltenen historischen Städten der Welt gehörende Altstadt von Goslar in die Liste aufgenommen. Seit 2010 zählt zu dieser Welterbestätte auch die Oberharzer Wasserwirtschaft, deren Teich- und Grabenverbundsystem dem Bergbau einst als Energiespeicher diente.

2009 fand das Wattenmeer aufgrund seiner global herausragenden geologischen und ökologischen Bedeutung Eingang in die UNESCO-Liste des Welterbes der Menschheit. Es erstreckt sich über eine Länge von rund 500 Kilometern entlang der niederländischen, deutschen und dänischen Nordseeküste und ist damit das größte Wattsystem der Welt, in dem dynamische Prozesse weitgehend ungestört ablaufen.

Jüngstes Mitglied der niedersächsischen UNESCO-Kulturdenkmäler in Niedersachsen ist seit 2011 das Alfelder Fagus-Werk, das als Ursprungsbau der modernen Industriearchitektur gilt. Der junge Architekt Walter Gropius, Begründer des Bauhauses, hat mit der Schuhleistenfabrik einen seiner ersten Entwürfe realisiert. Noch heute wird in der über 100 Jahre alten Fabrik gearbeitet.

JETZT Welterbe-Kunstwerk einreichen

Ab sofort können Sie Ihr Kunstwerk vom UNESCO-Welterbe im Harz einreichen. Senden Sie ein Foto Ihres Werks bis zum 5. Juni, 12 Uhr, an leser-forum(at)goslarsche-zeitung.de und geben Sie dabei bitte Name, Alter, Telefonnummer und eine Kurzbeschreibung an.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Kurze und lange Welterbe-Fans können das Erzbergwerk Rammelsberg malen, die Stadtansicht von Goslar basteln oder gar die Oberharzer Wasserwirtschaft im Sandkasten nachbauen.

Aus allen Einreichungen erstellt eine Jury eine Vorauswahl, die am 6. Juni sowohl unter goslarsche.de, in der Zeitung und den Social-Media-Kanälen vorgestellt wird. In einem Voting kann dann am 6. und 7 Juni Goslar und die Welt auf goslarsche.de online über die Gewinnerinnen und Gewinner entscheiden.

Am 9 Juni werden die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner bekannt gegeben – es gibt wertvolle Preise zu gewinnen.

Welterbe digital entdecken

Am UNESCO-Welterbetag am 7. Juni 2020 laden die deutschen Welterbestätten zum Erkunden und Experimentieren ein. Aufgrund der bekannten Umstände findet der Aktionstag in diesem Jahr erstmals digital statt. Die neue Website www.unesco-welterbetag.de bietet eine virtuelle Entdeckungstour durch das vielfältige Kultur- und Naturerbe Deutschlands und gewährt einen Blick hinter die Kulissen.

Ebenfalls beim digitalen Welterbetag zu entdecken: das UNESCO-Welterbe im Harz. Die Welterbestätte präsentiert in zahlreichen Videos ihre ganze Vielfalt an Orten und Themen. Virtuelle Spaziergänge ermöglichen das Erkunden von Orten des Menschheitserbes, wie beispielsweise dem Erzbergwerk Rammelsberg, ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried oder der Grube Samson. Gerd Lenz, Direktor der Welterbe-Stiftung, beschreibt in einem Statement das verbindende Element der Welterbestätten.

Kinder können sich mithilfe von Malvorlagen kreativ mit dem Welterbe auseinandersetzen.

Der UNESCO-Welterbetag ist eine Initiative der Deutschen UNESCO-Kommission und des Vereins UNESCO-Welterbestätten Deutschland.

Sonderausstellungen verlängert

Die Museen im UNESCO-Welterbe im Harz haben ihre Sonderausstellungen verlängert. Das Weltkulturerbe Rammelsberg präsentiert seine „Orte der Arbeit“ bis 8. November 2020 – „Fledermäuse – Geheimnisvolle Jäger der Nacht“ ist im Oberharzer Bergwerksmuseum bis zum 30. August 2020 zu erleben.
Die Sonderausstellung „Orte der Arbeit“ zeigt der Öffentlichkeit erstmalig Gemälde und Graphiken aus der Sammlung Prof. Dr. Volkmar Neubert aus Clausthal-Zellerfeld. Durch verschiedene Epochen und Stile vermittelt die eindrucksvolle Sammlung einzigartige Abbildungen von Industrieanlagen und der menschlichen Arbeit. Ausgestellt werden die Bilder in den ehemaligen Eindickern der Rammelsberger Erzaufbereitungsanlage, einem authentischen Ort der Arbeit. Dort bilden sie einen ausdrucksstarken Kontrast zwischen der Sicht eines Künstlers auf die Arbeit und der realen Arbeitsatmosphäre in einer Industrieanlage.
Die Sonderausstellung „Fledermäuse – Geheimnisvolle Jäger der Nacht“ präsentiert im Oberharzer Bergwerksmuseum einzigartige Fledermausfotografien von Dr. Christoph Franz Robiller. Die Fotografien bieten faszinierende Einblicke in die für uns Menschen größtenteils verborgene Welt der Fledermäuse.

 

Grafik UNESCO