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Welterbe-Infobox in Claushtal-Zellerfeld

Die mobile Welterbe-Infobox hat ab sofort und erstmalig in Clausthal-Zellerfeld ihre Tür für Einheimische und Touristen geöffnet. Für sechs Wochen wird sie das UNESCO-Welterbe im Harz "en miniature" präsentieren. Aufstellungsort ist vor dem Winterhoff’schen Haus – direkt beim Oberharzer Bergwerksmuseum (Bornhardtstraße 16, 38678 Clausthal-Zellerfeld).

Nicht zuletzt ist die mobile Welterbe-Infobox eine Preview des künftigen Welterbe-Infozentrums am Standort Clausthal-Zellerfeld, das im Sommer 2022 eröffnen wird. Stiftungsdirektor Gerhard Lenz und Britta Schweigel (Bürgermeisterin Clausthal-Zellerfeld) stellten heute Dr. Roy Kühne (Bundestagsabgeordneter der CDU für Goslar, Northeim und Osterode) den aktuellen Planungsstand vor.

Oberharzer Bergwerksmuseum begrüßt Gäste mit neuen Angeboten

Seit seiner Wiedereröffnung am 18. Mai warten zahlreiche Neuerungen auf die Besucherinnen und Besucher des Oberharzer Bergwerksmuseums. Sie sind zunächst im Museum zu entdecken, wo Ausstellungsbereiche neu eingerichtet wurden. Ein wahres Highlight ist beispielsweise das Schaudepot in dem die umfangreiche Modellsammlung des Museums wandfüllend präsentiert wird.

Auch das Führungsangebot wurde erweitert: Neben den täglichen Führungen im Schaubergwerk erfahren die Gäste bei der neuen Feierabendführung Wissenswertes zu den originalen bergbaulichen Gebäuden im Freigelände im Licht des Sonnenuntergangs. Die nächsten Führungen finden am 17.7., 7.08. und 21.08, jeweils um 19 Uhr, statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Nachdem im Zuge des Corona-bedingten Führungsausfalls Teile des Rundgangs für die selbständige Begehung eingerichtet wurde, können Besucherinnen und Besucher auch ohne Führung dieses besondere Highlight des Museums erleben.

Regelmäßig finden wieder übertägige Touren im UNESCO-Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft statt. Einige der bislang untertägigen Touren wurde so überarbeitet, dass sie übertägig begangen werden können. Zusätzlich zu den regelmäßig stattfindenden öffentlichen Touren besteht die Möglichkeit einer individuellen Buchung. Die Gruppengröße ist auf 15 Personen beschränkt und es gilt ein Mindestabstand von 1,5 Meter zwischen den Teilnehmenden. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist obligatorisch.

Auch die Tagesförderbahn hat ihren Betrieb wieder aufgenommen. Fahrten zum Welterbemonument Ottiliae-Schacht mit Führung und eigenständiger Erkundung finden jeweils sonn- und feiertags um 11 und 14:30 Uhr oder nach individueller Buchung statt. Auch hier gelten die bekannten Hygienevorschriften.

Infos und Anmeldung:

Oberharzer Bergwerksmuseum
Bornhardtstraße 16, 38678 Clausthal-Zellerfeld
Telefon: 05323-98950, E-Mail: info@bergwerksmuseum.de

AND THE WINNER IS...

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerb "Dein Kunstwerk vom Welterbe" stehen fest!

Insgesamt 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten Ihr Kunstwerk eingereicht. In unterschiedlichsten Techniken wurden sie geschaffen: Im Rennen waren Fotos u.a. aus der Vogelperspektive auf die Altstadt von Goslar, Gemälde etwa vom Rammelsberg sowie Skulpturen aus unterschiedlichsten Materialien. Aus sämtlichen Einreichungen traf eine Jury bestehend aus Angelique Becker (GOSLAR Marketing GmbH), Corinna Knoke (Goslarsche Zeitung) und Gesine Reimold (Welkulturerbe Rammelsberg) am vergangenen Freitag eine Vorauswahl von acht besonders bemerkenswerten Kunstwerken.

In einem Online-Voting wurden am vergangenen Wochende schließlich die Gewinnerinnen und Gewinner ermittelt. 252 von insgestamt 795 Stimmen gingen an Daniel Stojan mit Tochter Hedda, die den Goslarer Adler aus Holz von der alten Gammelmauer am Jakobikirchhof in einem "Upcycling-Kunstwerk" gebaut hatten. Platz 2 belegte Detlef Hänsel für die kinetische Skulptur zur Oberharzer Wasserwirtschaft. Auf sein Werk bestehend aus Wäschepresse, Kübelspritze und vielem mehr entfielen insgesamt 203 Stimmen. Auch die Zeichnung vom Breiten Tor von Anika Sobania überzeugte - mit 157 Stimmen kam sie auf Platz 3.

Bei der Preisverleihung am heutigen Abend überreichte Gerhard Lenz, Rammelsberg-Geschäftsführer und Direktor der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz, in der Kaue des Rammelsberg die Preise. HarzCards, Einkaufsgutscheine und eine Welterbe-Abenteuertour waren die Gewinne.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerinnen und Gewinner sowie vielen Dank an die weiteren Teilnehmenden für die vielen tollen Kunstwerke, Online-Voter sowie die Kooperationspartner Goslarsche Zeitung, GOSLAR marketing GmbH und Weltkulturerbe Rammelsberg.

Wettbewerb "Dein Kunstwerk vom Welterbe" verlängert!

Der Wettbewerb "Dein Kunstwerk vom Welterbe" wurde verlängert: Bis zum 12. Juni, 12 Uhr, können Sie ein Foto Ihres Kunstwerks vom UNESCO-Welterbe im Harz hier einreichen.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Kurze und lange Welterbe-Fans können das Erzbergwerk Rammelsberg malen, die Stadtansicht von Goslar basteln oder gar die Oberharzer Wasserwirtschaft im Sandkasten nachbauen.

Eine Jury erstellt aus sämtlichen Einreichungen eine Vorauswahl, die am 13. Juni unter goslarsche.de und in der Zeitung vorgestellt werden. In einem Voting am 13. und 14. Juni können alle Kunstbegeisterte und Welterbe-Fans unter goslarsche.de über die Gewinnerinnen und Gewinner entscheiden. Sie werden am 16. Juni ebenfalls online und in der Zeitung bekannt gegeben.

Der Gewinner darf sich über vier HarzCards für vier Tage einschließlich Abenteuertour im Welterbe freuen. Auf den Zweitplatzierten warten zwei HarzCards für vier Tage und der Drittplatzierte erhält einen 50 € Goslar Einkaufsgutschein Greif‘s Dir.

Die niedersächsischen Welterbe-Stätten auf einem Blick

In Niedersachsen gibt es vier herausragende Kulturgüter und Naturdenkmäler, die zum UNESCO-Welterbe in Deutschland gehören: in Hildesheim, in Goslar und dem Harz, in Alfeld sowie im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Eine neu gestaltete Internetseite bietet ab dem 7. Juni Informationen über alle anerkannten Welterbestätten zwischen dem Harz und der Nordsee.

Die Adresse lautet www.welterbe-niedersachsen.de. Nutzerinnen und Nutzer der neuen Website können sich mit Texten und zahlreichen Bildern ausführlich über die vier Welterbestätten informieren. Außerdem gibt es eine Karte mit Highlights der verschiedenen Orte, einen Veranstaltungskalender und Kontaktdaten zu Ansprechpersonen für Medien.
Zu den Welterbe-Stätten, die auf der Internetseite präsentiert werden, gehören die Hildesheimer St. Michaeliskirche und der Mariendom als Beispiele frühromanischer Baukunst, die bereits 1985 gemeinsam von der UNESCO in ihre Liste der schützenswerten Kulturdenkmäler aufgenommen wurden. Sie beherbergen die herausragende bemalte Holzdecke in der Michaeliskirche sowie den Hildesheimer Domschatz, einen der großen Kirchenschätze Europas.

1992 wurden das Bergwerk Rammelsberg als erstes deutsches Industriedenkmal sowie die zu den bedeutendsten geschlossen erhaltenen historischen Städten der Welt gehörende Altstadt von Goslar in die Liste aufgenommen. Seit 2010 zählt zu dieser Welterbestätte auch die Oberharzer Wasserwirtschaft, deren Teich- und Grabenverbundsystem dem Bergbau einst als Energiespeicher diente.

2009 fand das Wattenmeer aufgrund seiner global herausragenden geologischen und ökologischen Bedeutung Eingang in die UNESCO-Liste des Welterbes der Menschheit. Es erstreckt sich über eine Länge von rund 500 Kilometern entlang der niederländischen, deutschen und dänischen Nordseeküste und ist damit das größte Wattsystem der Welt, in dem dynamische Prozesse weitgehend ungestört ablaufen.

Jüngstes Mitglied der niedersächsischen UNESCO-Kulturdenkmäler in Niedersachsen ist seit 2011 das Alfelder Fagus-Werk, das als Ursprungsbau der modernen Industriearchitektur gilt. Der junge Architekt Walter Gropius, Begründer des Bauhauses, hat mit der Schuhleistenfabrik einen seiner ersten Entwürfe realisiert. Noch heute wird in der über 100 Jahre alten Fabrik gearbeitet.

JETZT Welterbe-Kunstwerk einreichen

Ab sofort können Sie Ihr Kunstwerk vom UNESCO-Welterbe im Harz einreichen. Senden Sie ein Foto Ihres Werks bis zum 5. Juni, 12 Uhr, an leser-forum(at)goslarsche-zeitung.de und geben Sie dabei bitte Name, Alter, Telefonnummer und eine Kurzbeschreibung an.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Kurze und lange Welterbe-Fans können das Erzbergwerk Rammelsberg malen, die Stadtansicht von Goslar basteln oder gar die Oberharzer Wasserwirtschaft im Sandkasten nachbauen.

Aus allen Einreichungen erstellt eine Jury eine Vorauswahl, die am 6. Juni sowohl unter goslarsche.de, in der Zeitung und den Social-Media-Kanälen vorgestellt wird. In einem Voting kann dann am 6. und 7 Juni Goslar und die Welt auf goslarsche.de online über die Gewinnerinnen und Gewinner entscheiden.

Am 9 Juni werden die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner bekannt gegeben – es gibt wertvolle Preise zu gewinnen.

Welterbe digital entdecken

Am UNESCO-Welterbetag am 7. Juni 2020 laden die deutschen Welterbestätten zum Erkunden und Experimentieren ein. Aufgrund der bekannten Umstände findet der Aktionstag in diesem Jahr erstmals digital statt. Die neue Website www.unesco-welterbetag.de bietet eine virtuelle Entdeckungstour durch das vielfältige Kultur- und Naturerbe Deutschlands und gewährt einen Blick hinter die Kulissen.

Ebenfalls beim digitalen Welterbetag zu entdecken: das UNESCO-Welterbe im Harz. Die Welterbestätte präsentiert in zahlreichen Videos ihre ganze Vielfalt an Orten und Themen. Virtuelle Spaziergänge ermöglichen das Erkunden von Orten des Menschheitserbes, wie beispielsweise dem Erzbergwerk Rammelsberg, ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried oder der Grube Samson. Gerd Lenz, Direktor der Welterbe-Stiftung, beschreibt in einem Statement das verbindende Element der Welterbestätten.

Kinder können sich mithilfe von Malvorlagen kreativ mit dem Welterbe auseinandersetzen.

Der UNESCO-Welterbetag ist eine Initiative der Deutschen UNESCO-Kommission und des Vereins UNESCO-Welterbestätten Deutschland.

Sonderausstellungen verlängert

Die Museen im UNESCO-Welterbe im Harz haben ihre Sonderausstellungen verlängert. Das Weltkulturerbe Rammelsberg präsentiert seine „Orte der Arbeit“ bis 8. November 2020 – „Fledermäuse – Geheimnisvolle Jäger der Nacht“ ist im Oberharzer Bergwerksmuseum bis zum 30. August 2020 zu erleben.
Die Sonderausstellung „Orte der Arbeit“ zeigt der Öffentlichkeit erstmalig Gemälde und Graphiken aus der Sammlung Prof. Dr. Volkmar Neubert aus Clausthal-Zellerfeld. Durch verschiedene Epochen und Stile vermittelt die eindrucksvolle Sammlung einzigartige Abbildungen von Industrieanlagen und der menschlichen Arbeit. Ausgestellt werden die Bilder in den ehemaligen Eindickern der Rammelsberger Erzaufbereitungsanlage, einem authentischen Ort der Arbeit. Dort bilden sie einen ausdrucksstarken Kontrast zwischen der Sicht eines Künstlers auf die Arbeit und der realen Arbeitsatmosphäre in einer Industrieanlage.
Die Sonderausstellung „Fledermäuse – Geheimnisvolle Jäger der Nacht“ präsentiert im Oberharzer Bergwerksmuseum einzigartige Fledermausfotografien von Dr. Christoph Franz Robiller. Die Fotografien bieten faszinierende Einblicke in die für uns Menschen größtenteils verborgene Welt der Fledermäuse.

 

Grafik UNESCO